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Bundesliga, 2. Spieltag
Schalke - Hannover 1:2

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PL TEAM TD PKT
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1 1. FC Kaisers.. 4 6
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4 Hamburger SV 3 6
5 Hannover 96 2 6
6 Borussia Mönchengladbach 3 4
7 FC St. Pauli 1 3
8 Borussia Dort.. 0 3

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26.07.2010

Wohnen wie am BallermannWohnen wie am Ballermann

Die befreundeten Profis Florian Fromlowitz und Jan Schlaudraff teilen sich im 96-Quartier "Hotel im Park" ein Zimmer – ein launiges Doppel-Interview.

 
 

Welchen Namen hätte Ihr Zimmer, wenn ein Schild davorhängen würde?

Fromlowitz: Schlaraffenlandzimmer.

Schlaudraff: Ballermannzimmer eher.

Warum?

Schlaudraff: Wir waren zusammen am Ballermann. Natürlich haben wir Gas gegeben.

Fromlowitz: Er hat mich da mal eingeweiht.

Schlaudraff: Wir haben beide auch Mallorca-Shirts, in denen wir schlafen. Aus dem Bierkönig. Unser Zimmer ist das Bierkönig-Zimmer.

Fromlowitz: Das wollte ich jetzt eigentlich nicht so in die Öffentlichkeit tragen. Wir sind aber keine Biertrinker. Auch unser Kühlschrank auf dem Zimmer ist leer.

Schlaudraff: Ist nicht mal Wasser drin.

Wenn kein Bier da ist, was machen Sie, wenn Sie auf dem Zimmer sind?

Schlaudraff: Der Programmplan ist so voll, dass wir eigentlich nur zum Duschen und zum Schlafen auf dem Zimmer sind.

Fromlowitz: Ich muss sagen, ich habe sehr wenig von ihm. Ich bekomme nicht so die Aufmerksamkeit, er pokert wirklich viel und kommt dann erst spät aufs Zimmer. Wenn Bettruhe ist, ist er pünktlich auf dem Zimmer. Dann reden wir noch, gucken noch kurz Fernsehen oder gehen ins Internet. Aber nur kurz.

Was machen Sie am Laptop?

Schlaudraff: Playstation ist nicht so unser Ding. Wir surfen ein bisschen.

Fromlowitz: Bei Youtube hauen wir mal ein bisschen Musik rein. Bushido zum Beispiel, den mag er nicht so. Das ist lustig.

Und die Ballermann-Hits?

Fromlowitz: Ich habe früher nie Schlager gehört. Aber durch Schlaufi kann ich die Lieder wirklich mitsingen. Mein Ziel ist es, nächstes Jahr alles mitsingen zu können.

Schlaudraff: Wir arbeiten dran.

Wenn Florian mit seiner Frau spricht und Jan mit seiner Freundin, muss dann einer auf den Balkon gehen?

Fromlowitz: Keine Geheimnisse.

Schlaudraff: Helene (Ehefrau von Fromlowitz, d. Red.) ist beleidigt, wenn sie nicht mit mir sprechen kann. Das ist mal Fakt.

Fromlowitz: Ich muss immer den Lautsprecher anmachen.

Haben Sie mal Krach gehabt?

Fromlowitz: Ja.

Schlaudraff: Nein.

Fromlowitz: Doch. Da waren wir noch nicht so gut befreundet. Erzähl du mal.

Schlaudraff: Im Training war ich mal wieder grandios aufgelegt und habe vollen Einsatz gezeigt. Da hat er sich grandios aufgeregt und gebrüllt, ich sollte mich mal bewegen und ich hätte keinen Bock. Da hab ich ihm gesagt, er soll froh sein, dass er überhaupt hier ist und die Bälle halten darf.

Fromlowitz: Damals war ich Nummer zwei. Sein trockener Spruch hat richtig gesessen. Da war mal eine Woche Funkstille. Ich habe gedacht, ich rede mit dem nicht mehr. Er hat gedacht, er muss sich nicht entschuldigen für nichts. Bastian Schulz (jetzt Lautern, d. Red.) hat den Schlichter gespielt. Dann gings auch wieder. Seitdem haben wir uns gut im Griff.

Beim Schusstraining grinsen Sie oft im Eins-gegen-eins.

Fromlowitz: Ein echter Konkurrenzkampf. Ich geh gerne richtig rein, wenn er kommt. Er schießt schon sehr platziert.

Wird das Jan Schlaudraffs Saison?

Fromlowitz: Wenn er so weitermacht, führt kein Weg an ihm vorbei. Ich tue mein Bestes, ihn zu pushen. Er muss nur gesund bleiben.

Benutzen Sie eigentlich eine Zahnpasta?

Fromlowitz: Meine ist fast leer. Meine schmeckt auch nicht so gut wie seine.

Schlaudraff: Bei uns wird alles geteilt. Nivea-Creme, Ohrenstäbchen, Zahnpasta, nur die Zahnbürste nicht.

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