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27.07.2010
"Ich liege gut in der Zeit"
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Nein, das Knie wird einfach nur gekühlt, das soll helfen. Ich steige auch immer in ein Eisbecken. Immer zwei Minuten. Sehr kalt. Sehr gut.
Wie kommen Sie voran: Sehen wir Sie bald wieder im Mannschaftstraining?
Ich mache die ersten Übungen auf einem Parcours mit dem Ball. Das klappt bislang gut. Die Muskulatur und die Stabilität im ganzen Rumpf müssen erst wieder aufgebaut werden. Der Oberschenkelumfang am linken Bein war vor dem Beginn des Reha-Trainings sechs Zentimeter kleiner als rechts. Inzwischen habe ich mir fünf Zentimeter wieder antrainiert, es fehlt nur noch einer. Und ich liege gut in der Zeit.
Warum beschäftigen sie neben dem 96- Training noch einen privaten Fitnesstrainer?
Nico Muzzopapa ist ein Funktionstherapeut – und ein Genie. Er kommt fünfmal die Woche zu mir nach Hause und trainiert mich auf einer Matte im Wohnzimmer. Was er macht, ist sehr wichtig für mich. Ich habe Muskeln ohne Ende. Steve Cherundolo, Christian Schulz und Vinicius arbeiten auch mit ihm.
Wann hat er Sie in Kombination mit dem 96-Training wieder so weit, dass Sie in der Bundesliga auflaufen könnten?
Spätestens im September.
Welche Qualität bringen Sie mit in das Team zurück?
Ich habe hier über die Jahre viele Erfahrungen gesammelt und kann in einer sicher nicht leichten Saison den jungen Spielern viele Tipps geben. Und außerdem: Einen klassischen defensiven Mittelfeldspieler wie mich kann jede Mannschaft brauchen.
Erinnern Sie sich an Ihren letzten Einsatz vor der Verletzung?
Klar, das war unser 2:1-Sieg in Freiburg in der Rückrunde. Danke, Jan Durica: Unser eigener Mann hat mir einen Ball dermaßen aus kurzer Entfernung in die Rippen geschossen, dass es beinahe ein Eigentor gegeben hätte. Ich war eine Woche sauer auf ihn.


















