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Bundesliga, 2. Spieltag
Schalke - Hannover 1:2

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Tabelle

PL TEAM TD PKT
1 1899 Hoffenheim 4 6
1 1. FC Kaisers.. 4 6
3 1. FSV Mainz 05 3 6
4 Hamburger SV 3 6
5 Hannover 96 2 6
6 Borussia Mönchengladbach 3 4
7 FC St. Pauli 1 3
8 Borussia Dort.. 0 3

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29.07.2010

Kind fordert ProfessionalitätKind fordert Professionalität

Das Verhältnis zwischen 96-Trainer Mirko Slomka und Sportdirektor Jörg Schmadtke ist angespannt. 96-Chef Martin Kind (66) über die Zusammenarbeit, Transfers und Eitelkeiten.

 
 

Herr Kind, gab es schon einen Krisengipfel mit Jörg Schmadtke und Mirko Slomka?

Nein, ich habe ein Gespräch mit Herrn Schmadtke geführt. Aber ich werde auch noch mit Herrn Slomka und beiden zusammen sprechen.

Wie störend sind die Spannungen zwischen Trainer und Sportdirektor?

Die Zusammenarbeit muss sich sicher noch weiterentwickeln. Und das wird sie auch.

In welche Richtung?

Im Sinne der Professionalität, dass sie eine Aufgabe haben – Hannover 96 – und diese gemeinsam, kommunikativ, intern und professionell umzusetzen haben.

Fredi Bobic sagte bei seiner Vorstellung als Sportdirektor in Stuttgart, es gebe keine Eitelkeiten. Sehen Sie die hier?

Nein, Eitelkeiten nicht, aber die Basis der Zusammenarbeit ist sicher entwicklungsfähig.

Wie fällt Ihre Bilanz des Trainingslagers aus?

Aufgrund meiner Informationen ist es im Ergebnis positiv. Die Mannschaft ist konditionell gut aufgestellt. In den Freundschaftsspielen hat sich gezeigt, dass die taktische Ausrichtung noch nicht ganz deutlich ist, was sicher auch mit den Transferentscheidungen und den Verletzten zusammenhängt.

Reicht es bei 96 zum jetzigen Zeitpunkt für die Bundesliga?

Die Mannschaft hat unser Vertrauen und die Qualität, den Klassenerhalt zu sichern. Aber wir wollen kein Risiko eingehen und deshalb noch zwei Transferentscheidungen treffen.

Wie weit sind Sie bei den Bemühungen?

Die Profile sind definiert, wir haben uns auf Namen verständigt. Herr Schmadtke ist in der Phase der Sondierung oder führt konkrete Gespräche.

Der Elson-Wechsel zu 96 ist überraschend gescheitert. Wie bitter war das für Sie?

Das tut mir leid für den Spieler, der unbedingt nach Hannover wollte. Für 96 ist es natürlich auch ein Verlust, denn die sportliche Leitung war überzeugt, dass der Spieler die Qualität hat, aber es war eine notwendige Entscheidung. Es ist auch gut zu wissen, dass die medizinischen Untersuchungen kritisch durchgeführt werden, denn Risikoentscheidungen können wir uns nicht leisten.

Ist der Kader schlechter aufgestellt als in den vergangenen Jahren?

Nein. Es ist noch viel zu früh, dies zu beurteilen. Außerdem haben wir in der Vergangenheit Spieler mit Namen verpflichtet und haben uns auch nicht so weiterentwickelt, wie wir uns das erhofft haben. Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport, und die Mannschaft ist deutlich intakt und motiviert. Daraus werden wir unsere Stärke ziehen.

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