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Bundesliga, 21. Spieltag
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Tabelle

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24.01.2009

Letzter Test - 2:3 in AachenLetzter Test - 2:3 in Aachen

Trotz zweier Treffer von Arnold Bruggink (40., 88.) mussten die Roten von Hannover 96 im letzten Test vorm Rückrundenstart eine 2:3 (1:2)-Niederlage beim Tabellenfünften der zweiten Liga, Alemannia Aachen, hinnehmen. Für die Gastgeber trafen Szilard Nemeth (7.) sowie zweimal Benjamin Auer (23., 54.).

 
 

Seine zwei Tore reichten nicht: Arnold Bruggink

Bruggink als Sechser
96-Coach Dieter Hecking nutzte den letzten Test vor dem Rückrundenstart am kommenden Wochenende gegen Schalke für ein überraschendes Experiment. Der etatmäßige Zehner Arnold Bruggink übernahm neben Balitsch die Sechserposition. Im Sturmzentrum sollte das Duo Hanke/Forssell für Torgefahr sorgen. Jiri Stajner kam nicht zum Einsatz.

Zwanzig verschlafene Minuten
Und der Holländer sollte auch für die beste Szene der Roten in Durchgang eins sorgen. Nach 40. Minuten verwandelte "Brug" einen direkten Freistoß aus 20 Metern. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Niedersachsen gegen das Ex-Team Dieter Heckings allerdings aufgrund verschlafener erster 20 Minuten bereits mit zwei Toren hinten. Den wesentlich präsenter auftretenden Aachenern war es gelungen, die 96-Abwehrkette mit zwei schnellen Direktkombinationen auszuhebeln. Die Angreifer Szilard Nemeth (7.) und Benjamin Auer (23.) bewiesen aus sechs Metern bzw. von der Strafraumgrenze Éffizienz im Abschluss. Der ansonsten kaum geprüfte Robert Enke blieb chancenlos. Hannover tat sich schwer, verpasste jedoch in der Schlussminute durch Forssell den möglichen Ausgleich. Der Finne köpfte alleinstehend knapp am linken Pfosten vorbei.

Hohe Aachener Effizienz
Kaltschnäuziger im Abschluss blieb die Alemannia auch nach Wiederanpfiff, als Benjamin Auer eine fast identische Szene wie beim 2:0 nach Vorarbeit des eingewechselten Holtby zu seinem zweiten Treffer nutzte (54.). Zu spät machte es Arnold Bruggink mit seinem zweiten Erfolgsserlebnis wieder spannend: Der Holländer versenkte das Leder am linken Pfosten stehend nach guter Vorarbeit des eingewechslten Youngsters Schmiedebach (88.). Die Niederlage bei der Bundesliga-Generalprobe konnte er damit aber nicht mehr verhindern.

Enke: "Froh, dass es nun Ernst wird"
96-Cheftrainer Dieter Hecking zeigte sich "natürlich nicht zufrieden" mit der Leistung seines Teams. "In den ersten zwanzig Minuten hat uns das Engagement gefehlt", monierte er. "Vielleicht fehlte uns die nötige Spritzigkeit und Frische aufgrund des Milanspiels und der letzten Trainingswochen." Kapitän Robert Enke zeigte sich im Anschluss an die unerwartete Niederlage "froh, dass die Vorbereitung nun vorbei ist und es nun endlich Ernst wird." "Vielversprechende Ansätze" auf der ihm ungewohnten Rolle im defensiven Mittelfeld sah Arnold Bruggink: "Ich habe mich dort durchaus ganz wohl gefühlt". Nichtsdestotrotz hofft der Holländer, seine Stärken im Laufe der Rückrunde auch wieder als klassischer Zehner zeigen zu können. "Wenn ich dort gebraucht werde, stehe ich bereit."

Alemannia Aachen: Stuckmann – Achenbach (72. Brinkmann), Polenz, Szukala, Vukovic (72. Casper)– Fiel (65. Lagerblom), Lehmann, Milchraum (46. Holtby), Seitz (65. Müller)– Auer (65. Daun), Nemeth (82. Lasnik)

Hannover 96: Enke – Pinto, Eggimann (77. Balogun), Fahrenhorst (46. C. Schulz), Tarnat – Balitsch (46. B. Schulz), Bruggink, Rosenthal (46. Zizzo), Huszti (59. Rausch) – Hanke (77. Schmiedebach), Forssell

Tore: 1:0 Nemeth (7.), 2:0 Auer (23.), 2:1 Bruggink (40.), 3:1 Auer (54.), 3:2 Bruggink (88.)

Zuschauer: 3.317

Schiedsrichter: Karl-Markus Schumacher

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Hannover96