Nächstes Spiel

Letztes Spiel

Bundesliga, 2. Spieltag
Schalke - Hannover 1:2

zum Spielbericht

Tabelle

PL TEAM TD PKT
1 1899 Hoffenheim 4 6
1 1. FC Kaisers.. 4 6
3 1. FSV Mainz 05 3 6
4 Hamburger SV 3 6
5 Hannover 96 2 6
6 Borussia Mönchengladbach 3 4
7 FC St. Pauli 1 3
8 Borussia Dort.. 0 3

Sponsoren

TuiAWDUNDER ARMOURVolkswagen NutzfahrzeugeE.ONHasseröderHDI GERLINGNDR
Bundesliga
Anti-Rassismus
Suchtmobil
08.11.2008

Sippel sorgt für DiskussionenSippel sorgt für Diskussionen

Strittiges Tor gegeben, Handelfmeter verweigert, Rote Karte für Stajner: Der Schiedsrichter steht im Blickpunkt

 
 

Für Hanno Balitsch war die Sache eine klare Angelegenheit. „Da muss er Elfmeter geben“, sagte der 96-Kapitän. Die umstrittene Szene – und davon gab es in diesem von Kampf und Emotionen geprägten Fußballspiel mehrere – spielte sich in der 81. Minute im Strafraum des 1. FC Köln ab. Jan Schlaudraff hatte zum Dribbling angesetzt und den Ball an Pierre Wome vorbeigespielt. Der Verteidiger rutschte dabei aus und bekam den Ball am Boden liegend an den Arm. „Ob absichtlich oder nicht, das ist egal. Er verhindert damit den Torschuss, deshalb ist es ein klarer Elfmeter“, sagte Balitsch.

Schiedsrichter Peter Sippel sah es jedoch anders und versagte 96 damit die Chance, kurz vor dem Abpfiff aus dem 1:2 noch den Ausgleich zu machen. Abgesehen von dieser Entscheidung lieferte Sippel in diesem Spiel von allen Beteiligten die schlechteste Leistung ab. Mit seinen Entscheidungen sorgte der Referee auf beiden Seiten für Kopfschütteln.

Vielleicht hätte auch Jiri Stajner in der 89. Minute nicht die Rote Karte gesehen, wenn Sippel zuvor durchgegriffen hätte. Immer wieder war der Tscheche von seinen Gegenspielern – besonders Wome tat sich durch den Einsatz seiner Ellbogen hervor – angegangen und unfair gestoppt worden. „Er wurde regelrecht malträtiert“, sagte Trainer Dieter Hecking. Bei einem Eckball in der letzten Spielminute platzte Stajner dann der Kragen. Der Tscheche teilte mit dem Ellbogen gegen Roda Antar aus und kassierte dafür zu Recht einen Platzverweis. „Wenn man gesehen hat, wie Jiri von seinen Gegenspielern immer wieder eins auf die Fresse gekriegt hat, dann verdient es Respekt, dass er so lange durchgehalten hat“, sagte Balitsch.

Unstrittig war hingegen die Szene, die zum Ausgleich führte. „Darüber brauchen wir nicht zu reden, der Ball war drin“, sagte Hecking. Sippel selbst hatte das zwar nicht gesehen, aber in dieser Situation konnte er sich auf seinen Assistenten verlassen, der ihm anzeigte, dass der Ball hinter der Linie war.

VON CHRISTIAN PURBS

zur Übersicht

Hannover96