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05.02.2010 12.00 Uhr
"Wieder Freude bringen"
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"Wieder Freude bringen"
Für die Wiedergabe des Films benötigt Ihr den Flash Player. Das komplette Interview seht Ihr exklusiv bei 96TV.
Hallo Valdet! Kann man sagen, dass Dein Markenzeichen dein starkes 1 gegen 1 ist?
Valdet Rama: "Ja, das ist schon richtig. Meine Schnelligkeit ist eine Stärke von mir und ich versuche diese Stärke immer einzusetzen, wann ich kann."
Seit gut sieben Monaten bist du hier in Hannover. Fühlst du dich hier schon zu Hause?
Valdet Rama: "Ich habe mich sehr gut eingelebt und fühle mich sehr wohl hier in Hannover. Leider läuft es für uns gerade sportlich nicht ganz so gut. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir demnächst die nötigen Punkte holen werden!"
Der Stimmungsdrücker ist gerade die sportliche Entwicklung. Was muss sich ändern, damit in Hoffenheim gepunktet werden kann?
Valdet Rama: "Wir müssen besser spielen. Wir müssen versuchen in Hoffenheim zu punkten und es ist möglich dort zu punkten. Wir müssen als Mannschaft auftreten und gemeinsam an einem Strang ziehen, dann ist vieles möglich!"
Hoffenheim hat sieben Spiele in Folge nicht gewonnen. Ist gerade das eine Chance gegen so einen Gegner zu punkten?
Valdet Rama: "Hoffenheim ist gerade auch in einer schwierigen Situation. Die haben in der Rückrunde noch kein Tor erzielt. Wir müssen aber auf uns achten und versuchen dort zu gewinnen, oder mindestens einen Punkt zu holen. Das muss unser Ziel sein!"
96 hat unter der Woche zwei Neuzugänge verpflichtet. Elson und Arouna Koné. Was hältst du von den beiden? Hast du sie schon kennen gelernt?Valdet Rama: "Man sieht im Training schon, dass die beiden sehr gute Fußballer sind. Ich bin davon überzeugt, dass die beiden uns mit ihrer großen Erfahrung weiterhelfen werden."
Siehst du die beiden als Konkurrenten? Sie spielen, wie du, beide in der Offensive. Spornt dich das noch weiter an?
Valdet Rama: "Für mich ist es ehrlich gesagt egal, wer spielt. Es geht um das Team. Da ist es egal, wer spielt. Klar will man immer dabei sein und seine Stärken einbringen, aber es zählt nur, dass wir in Hoffenheim punkten und die Klasse halten."
Reden wir jetzt mal über Dich. Du bist mit acht Jahren nach Deutschland gekommen. Wie wichtig war für Dich der Fußball bei der Integration?
Valdet Rama: "Als ich herkam, war es wichtig für mich. Zuerst kam die Schule, danach ging ich jeden Tag Fußball spielen. Ich hab das Ziel immer verfolgt. Ich bin glücklich, dass ich das geschafft habe."
Hast Du über den Fußball viele Freundschaften knüpfen können?
Valdet Rama: "Ja, man lernt viele Leute kennen. Man ist schließlich viel unterwegs und lernt viele Leute kennen. Das finde ich toll!"
Jetzt hat es für Dich geklappt, den Fußball zum Beruf zu machen! Was war dein Alternativplan? Was wärst du geworden, wenn du nicht Profi geworden wärst?
Valdet Rama: "Ich weiß gar nicht. Darüber habe ich mir gar nicht so viele Gedanken gemacht. Ich hatte eigentlich nur das eine Ziel im Kopf: Ich wollte Profi werden. Dafür habe ich alles gegeben!"
Vielen Dank für das Gespräch, Valdet. Und viel Glück für Samstag!


















