
Zur Person
| Geburtsdatum: | 27.05.1976 |
| Sternzeichen: | Zwillinge |
| Geburtsort: | Benesov (Tschechien) |
| Größe: | 179 cm |
| Gewicht: | 78 kg |
| Nationalität: | tschechisch |
| Bei 96 seit: | 07/2002 |
| Funktion: | Spieler |
| Position: | Sturm |
| Rückennummer: | 24 |
Statistik
| Bundesligaspiele: | 199 |
| Bundesligatore: | 36 |
| Spiele bei Hannover 96: | 199 |
| Tore bei Hannover 96: | 36 |
| Erstes Bundesligaspiel: | 11.08.2002 |
| Länderspiele: | 29 |
| Länderspieltore: | 4 |
Vorherige Vereine
Sparta Prag, Hannover 96, Slovan Lieberec, MUS Most, LK Lounovice, Ceske Budojevice, Slavia Prag, TJ Senohraby
Spielerportrait
Jiri Stajner, der teuerste Transfer der Roten in der ersten Saison nach Wiederaufstieg, hatte es anfänglich schwer, den hohen Erwartungen gerecht zu werden. Zunächst unglücklich im Abschluss, entwickelte der Tscheche sich in der Rückrunde 02/03 aber zum absoluten Schlüsselspieler.
Durch herausragende Leistungen in der Schlussphase der Saison spielte sich Stajner in die Herzen der Fans und glänzte sowohl als Vorbereiter (7 Assists) als auch als Torschütze (4 Treffer). Unvergessen bleibt das "wichtigste Tor seiner Karriere" am 33. Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach. Sein 2:2 in der Nachspielzeit sorgte für den endgültigen Klassenerhalt der Roten. Der versierte Techniker konnte sich wieder in die tschechische Nationalmannschaft spielen und erzielte bei seinem ersten Einsatz 2003 gegen Moldawien (5:0) gleich einen Treffer.
In der Winterpause 2004 zog es Jiri in seine tschechische Heimat zu Sparta Prag, auch um dort den Nationaltrainer Karel Brückner auf sich aufmerksam zu machen. Schließlich stand die EM vor der Tür mit den Tschechen als Titelaspirant. Die Leistungen Stajners reichten am Ende nicht aus, die tschechische Nationalmannschaft fuhr ohne ihn nach Portugal und Stajner ist wieder nach Hannover zurückgekehrt.
Hier blieb Stajner zunächst seinem Naturell als "schlampiges Genie" treu. An einem guten Tag spielt der Tscheche jede Abwehr schwindlig, an einem schlechteren wird er auch schonmal seinem "Slapstick"-Image gerecht. Trotzdem, oder gerade wegen seiner Unberechenbarkeit wurde "Stajni" immer mehr zu einem unverzichtbaren Leistungsträger der Roten. Mit sechs Saisontreffern führte er 04/05 am Ende die interne Torschützenliste gemeinsam mit Daniel Stendel an.
Und das kaum noch für möglich gehaltene trat plötzlich doch noch ein. In der Saison 2005/2006 fand Stajner endlich zu jener Konstanz, die ihn zum Star des Teams machen sollte. Neben sechs Treffern glänzte "Stajni" nun auch als Topvorbereiter (9 Assists). So fand der nun glücklich mit Lenka verheiratete brillante Techniker doch noch rechtzeitig zurück in die tschechische Nationalmannschaft und löste sein Ticket für die WM-Endrunde in Deutschland. Dort allerdings hatte der Geheimfavorit mit großem Verletzungspech zu kämpfen und musste überraschend schon in der Vorrunde die Segel streichen.
Nach der WM in Deutschland konnte "Stajni" auch für die Roten weiter auftrumpfen. In der Saison 06/07 gehörte er zum Kreis der Stammspieler und kam in allen 34 Bundesligapartien zum Einsatz. In der nächsten Saison wurde der Publikumsliebling zwar nicht in jedem Spiel eingesetzt, konnte aber in seinen 26 Spielen 8 Scorerpunkte (6 Tore, 2 Vorlagen) für sich und 96 verzeichnen.

























