1. Spieltag: Hannover 96 - Eintracht Frankfurt
"Die Spannung steigt", so spürt auch Christian Schulz ein "Kribbeln" kurz vor dem Anpfiff der neuen Bundesliga-Spielzeit.
1. Spieltag: Hannover 96 - Eintracht Frankfurt
"Die Spannung steigt", so spürt auch Christian Schulz ein "Kribbeln" kurz vor dem Anpfiff der neuen Bundesliga-Spielzeit.
"Zuschauer auf die Seite ziehen"
"Das Gute im Fußball ist ja, dass man gleich die Chance erhält, Dinge wieder auszugleichen", möchte 96-Coach Mirko Slomka die Elversberg-Schlappe schnell hinter sich lassen und alle Konzentration auf das Frankfurtspiel lenken. Auch Sportdirektor Jörg Schmadtke weiß um die besondere Herausforderung: "Es geht darum, gutes Spiel zu machen, zu gewinnen und die Zuschauer ein Stück weit wieder auf die Seite zu ziehen."
Ein Heimdreier zum Saisonauftakt wäre auch angesichts des hammerschweren Folgeprogramms eminent wichtig für 96. Mut machen sollte die Tatsache, dass die Roten seit Wiederaufstieg noch keine Heimniederlagen gegen die Hessen kassiert haben – ebenso wie das Ergebnis aus dem Vorjahr. Damals siegte 96 in einem "sehr kampfbetonten und heißen Spiel" (Slomka) durch Treffer von Leon Andreasen und Sergio Pinto mit 2:1. Aber Achtung: Hannover eilt nicht gerade der Ruf als voraus, gut aus den Startlöchern zu kommen. Auch das Auftaktspiel der vergangenen Spielzeit wurde mit 0:1 beim späteren Absteiger Hertha BSC verloren. Frankfurt setzte dagegen mit dem überraschenden 3:2 in Bremen ein frühes Ausrufezeichen.

Wo geht die Reise hin für Sergio Pinto und dem Frankfurter Patrick Ochs?
Hoffnung auf Duo Carlitos/Moa
Wieder einmal fällt es trotz der ersten Pokaleindrücke schwer, das eigene Leistungsvermögen und das der Ligakontrahenten einzuschätzen. Zu viele Neuzugänge sind zu integrieren, zu viele neue taktische Dinge umzusetzen. "Man weiß nie, wo man steht. Wir tappen ein wenig im Dunkeln, wie jede Mannschaft", gibt auch "Schulle" zu. Zumindest was das offizielle Saisonziel angeht – 50 Punkte werden angestrebt – positioniert sich der Gast aus Hessen in diesem Jahr offensiver als die Niedersachsen. So gibt sich auch Eintracht-Cheftrainer Michael Skibbe, der sich mit seinem Team ab Freitag in der Sportschule Barsinghausen vorbereitet, vor dem Start in Hannover optimistisch: "Wir fahren mit breiter Brust nach Hannover und möchten mit einem Sieg wiederkommen." Verzichten müssen die "Adler" allerdings auf ihren Kapitän Chris, der nach Leisten-OP noch Trainingsrückstand hat und durch Maik Franz ersetzt wird. Zudem muss Fenin wegen eines Bandscheibenvorfalls passen. Bei den Gastgebern, die denen neben den Langzeitausfällen Lala und Andreasen lediglich auf Mario Eggimann (Hüft-OP) verzichten müssen, setzt man angesichts dem zuletzt fehlenden Offensiv-Esprit große Hoffnung auf die Neuzugänge Carlitos und "Moa" Abdellaoue. Angesichts des frisch verpflichteten Stürmers spielt Slomka sogar mit dem Gedanken, von seinem erprobten 4-2-3-1 auf ein Zweistürmer-System umzustellen.
Vielleicht gelingt es ja, mit geballter Offensivpower von Beginn an eine bekannte (Konzentrations-)Schwäche der Hessen auszunutzen: In der vergangenen Saison waren die Hessen mit 20 Gegentoren in der Anfangsviertelstunde Ligaspitze. Wie das Traditionsduell am Ende aber auch ausgehen sollte, entscheidend für das Umfeld wird auch am Samstag das gesamte Auftreten der Mannschaft sein – die so oft angeführte Einstellung. "Es darf einfach nicht der Eindruck entstehen, dass wir nicht genug gemacht haben, auch wenn wir mal verlieren", gibt Slomka die Richtung vor…
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So könnten die Teams spielen:
Hannover 96: Fromlowitz - Cherundolo, Haggui, Pogatetz, Schulz – Schmiedebach, Pinto – Stoppelkamp, Carlitos– Ya Konan, Abdellaoue
Eintracht Frankfurt: Nikolov - Jung, Franz, Russ, Tzavellas - Ochs, Meier, Schwegler, Köhler - Halil Altintop, Amanatidis
Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Altenberg)
Ticketinfos: Hannover 96 rechnet aktuell mit gut 37.000 Zuschauern. Karten sind an den Tageskassen noch erhältlich. Die Kassen öffnen ab 11 Uhr im FanShop und 13:30 Uhr an den Countern.