Anti-Rassismus-Maßnahmen

  • Aufnahme eines Antirassismus-Paragraphen in die Stadionordnung mit dem Ziel, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie das Zeigen und Rufen von rechtsradikalen Zeichen und Symbolen nicht geduldet und mit Stadionverbot belegt wird.
  • Aufklärung des Ordnungsdienstes über verbotene Symbole, die der rechtsradikalen Szene zuzuordnen sind.
  • Veröffentlichung von Erklärungen in den Stadionzeitungen, dass der Verein Rassismus nicht toleriert; rassistische Gesänge und das Zeigen von rechtsradikalen Zeichen und Grüßen verurteilt und entsprechend einschreiten wird.
  • Verpflichtung der Besitzer von Dauerkarten, dass sie sich nicht an rassistischen Beschimpfungen, rassistischen Gesängen oder auch anderem aggressiven Verhalten, wie das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen beteiligen, und dass sie Personen, die sich anders verhalten, dem Ordnungsdienst oder der Polizei melden.
  • Einleiten von geeigneten Schritten gegen den Verkauf oder die Verteilung von rassistischem und fremdenfeindlichem Schriftgut an Spieltagen auf dem Stadiongelände.
  • Einwirken auf Spieler, Trainer und Funktionäre, dass sie keine rassistischen Schimpfwörter von sich geben.
  • Entfernen aller rassistischen Graffitis im Stadiongelände.
  • Entwicklung eines Aktionsprogramms oder eines Projektes; Zusammenarbeit mit den Behörden, der Polizei, den Fan-Projekten, Fanklubs, Sponsoren, Jugendämtern, Spielern und Trainern, um das Bewusstsein gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu steigern.
  • Regelmäßige Durchsagen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit durch den Stadionsprecher.
  • Einblendungen auf der Anzeigetafel, dass der Verein und die Fussballfans gegen Diskriminierung und Rassismus sind.

Von unserem Klub gehen nachfolgende Maßnahmen zum Thema Anti-Rassismus aus:

  • Grundsätzliche Haltung in der Satzung des e.V. unter §3 manifestiert, hier heißt es:
  • Der Verein bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen, sowie diskriminierenden Bestrebungen entschieden entgegen. Die soziale Integration von Menschen mit Migrationshintergrund soll gefördert werden
  • Festinstallierte Bande "96-Fans gegen Rassismus" an der Südtribüne
  • Enge Zusammenarbeit und Förderung der Strukturen des Arbeitskreises 96-Fans gegen Rassismus und dem Fanprojekt Hannover
  • Zusammenarbeit und Unterstützung des Laut gegen Nazis e.V.
  • Die Kampagne "Wir stehen auf!" ist 2012 von Steven Cherundolo unterstützt worden
  • Änderung der Stadionordnung im Bezug auf das Verbot von rechten Bekleidungsmarken (wie Thor Steinar, Consdaple, Masterrace)
  • Entsprechende Schulungen des Ordnungspersonals
  • Teilnahme an Kampagne "Klau braun", iniitiert vom Staatsbad Nenndorf und dem Niedersächsischen Innenministierium für Inneres als Reaktion auf die alljährliche Demo von Neo-Nazis in Bad Nenndorf

    • 2008 mit Robert Enke
    • 2009 mit Hanno Baltisch, Arnold Bruggink und Christian Schulz

  • Schulworkshops im Rahmen des Projekts "96 macht Schule" in der HDI-Arena durchgeführt von der Organisation "Zeig Rassismus die Rote Karte e.V." mit unter anderem Rollenspielen und Podiumsdiskussion zum Thema "Rassismus im Fußball". Regelmäßige Einbindung von Profi-Spielern in die Workshops zur Wahrnehmung ihrer Vorbildfunktion.