AOK und Hannover 96 gemeinsam für die Gesundheit der Familien: Was tun wir, um die Zukunft unserer Kinder zu sichern und Ihre Gesundheit zu schützen? Wie können wir Ihnen Freude an Bewegung und gesunder Ernährung geben? Hier findet Ihr unsere Tipps für ein gesundes Leben!


Zu viel Sonne geht ins Auge

Was für die Haut gilt, gilt auch für die Augen - sie brauchen Schutz vor zu viel Sonnenlicht. Denn durch zu starke ultraviolette (UV-) Strahlung, die das Auge ungeschützt trifft, können Linse und Netzhaut dauerhaft geschädigt werden. Mögliche Folgen reichen von einer Linseneintrübung bis hin zur Erblindung. Eine Sonnenbrille sollte daher nicht nur stylisch sein, sondern bestimmte Standards erfüllen. Getönte Gläser allein reichen da nicht aus - im Gegenteil: Dunkle Brillen ohne ausreichenden UV-Schutz sind sogar gefährlich, denn sie verursachen eine Vergrößerung der Pupille, sodass dann eine besonders intensive Strahlung die Netzhaut erreicht.


Unverzichtbar ist die Markierung "CE" und die Aufschrift "EN 1836:1997" auf dem Glas oder am Brillenbügel: Daran erkennt man, dass die Sonnenbrille den EU-weit gültigen Qualitätsstandards für den Sonnenschutz entspricht. Augenärzte empfehlen Gläser, die alle UV-Wellen bis zu 400 Nanometer blockieren, denn bis zu dieser Grenze ist UV-Strahlung gefährlich (UV-400-Schutz). Ein UV-Schutz von mehr als 400 empfiehlt sich besonders für Personen, die zum Beispiel unter grauem Star leiden, Netzhautprobleme haben oder bereits eine Augen-OP hatten, rät die AOK Niedersachsen.

Wichtig ist außerdem eine ausreichende Tönung der Brillengläser. Die Kategorien reichen von 0 (leichter Blendschutz für den Abend) bis zu 4 (für Alpin- und Wassersport). Für hiesige Gefilde bietet Kategorie 2 (57 bis 82 Prozent Tönung) einen guten Schutz. Wer in den Süden fliegt, sollte Kategorie 3 wählen (82 bis 92 Prozent Tönung). Auch die Farbe der Tönung spielt eine Rolle: Am besten geeignet sind braune oder graue Gläser, da sie die Farben der Umwelt kaum verfälschen und einen guten Blendschutz bieten. Gläser in Blau, Rot, Orange oder Gelb können zwar UV-Schutz bieten, verändern aber Farbeindrücke, Kontrastwiedergabe und das scharfe Sehen - was beim Autofahren problematisch werden kann.

Da UV-Strahlen unsichtbar sind, können sie das Auge schädigen, ohne dass es bemerkt wird. Daher gilt: Wenn die Sonne scheint, sollte sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern eine Sonnenbrille getragen werden. Vor allem Kinderaugen sind für die Folgen starker UV-Belastungen anfällig, da sie viel weitere Pupillen haben und ihre Augenlinsen transparenter sind als die von Erwachsenen.