AOK und Hannover 96 gemeinsam für die Gesundheit der Familien: Was tun wir, um die Zukunft unserer Kinder zu sichern und Ihre Gesundheit zu schützen? Wie können wir Ihnen Freude an Bewegung und gesunder Ernährung geben? Hier findet Ihr unsere Tipps für ein gesundes Leben!


Tipps gegen Reiseübelkeit

Die Vorfreude auf den Urlaub ist groß, doch die Reise zum Ferienort wird für manche Menschen zur Qual. Denn bald, nachdem das Auto losfährt, das Schiff in See sticht oder das Flugzeug abhebt, wird ihnen schwindelig, übel und sie bekommen Schweiß-ausbrüche. Das sind typische Anzeichen einer Reisekrankheit. Besonders anfällig sind Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren.

Die Ursache für ihre Entstehung liegt im Zusammenspiel von Gehirn und den Sinnes-organen, vor allem den Augen und dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr. "Wenn wir zum Beispiel bei einer Auto- oder Busfahrt auf einer kurvigen Straße in einem Buch lesen, melden unsere Augen an das Gehirn, dass wir ruhig dasitzen, während das Gleichgewichtsorgan im Innenohr die Bewegung unseres Körpers registriert. Unser Gehirn erhält dann von den Sinnesorganen widersprüchliche Informationen zur Bewegung unseres Körpers im Raum. Durch diese Verwirrung können dann die Symptome der Reisekrankheit ausgelöst werden", erläutert die AOK Niedersachsen.

Um die Reise besser zu überstehen, rät die AOK, vor dem Start ausreichend zu schlafen sowie auf fettes, schwer verdauliches Essen und Alkohol zu verzichten. Auch die Wahl des richtigen Platzes ist wichtig: Bei Busreisen ist es besser, vorn als hinten zu sitzen, weil sich vorn die Straße besser beobachten lässt und die Fahrzeugauslenkung geringer ist. Im Flugzeug empfiehlt sich ein Platz am Fenster über den Tragflächen, da dort Erschütterungen am wenigsten zu spüren sind. Auf See sollte man sich in der Mitte des Schiffes aufhalten, denn dort sind die Bewegungen am geringsten.

Als Hausmittel gegen Reiseübelkeit hilft oftmals Ingwer. In der Apotheke gibt es zudem Kaugummis, Tabletten oder Zäpfchen gegen die Reisekrankheit. Da die gängigen Präparate müde machen, kann die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt sein. Bestehen weitere Erkrankungen, für die regelmäßig Arzneimittel eingenommen werden, sollten sich Betroffene unbedingt von ihrem Arzt oder Apotheker zu den Neben- und Wechselwirkungen beraten lassen.



Die Freude auf den bevorstehenden Urlaub ist groß, die Koffer sind gepackt. Doch allein der Gedanke an die Reise sorgt bei manchen für Unwohlsein.