AOK und Hannover 96 gemeinsam für die Gesundheit der Familien: Was tun wir, um die Zukunft unserer Kinder zu sichern und Ihre Gesundheit zu schützen? Wie können wir Ihnen Freude an Bewegung und gesunder Ernährung geben? Hier findet Ihr unsere Tipps für ein gesundes Leben!


Sonnenallergie: Juckreiz nach dem Sonnenbad

Zu lange in der Sonne gewesen und plötzlich stören juckende Knötchen oder Bläschen auf der Haut? Dann könnte es sich um eine polymorphe Lichtdermatose (PLD) handeln, umgangssprachlich auch Sonnenallergie genannt. Erste Anzeichen zeigen sich meist wenige Stunden, manchmal aber auch erst einige Tage nachdem man in der Sonne war.

Die polymorphe Lichtdermatose ist weit verbreitet: In Mitteleuropa, Skandinavien und den USA sind zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung zumindest einmal im Leben davon betroffen, Frauen häufiger als Männer. Ob es sich bei der Krankheit wirklich um eine Allergie handelt, ist nicht geklärt. Sicher ist nur, dass Sonnenlicht offenbar eine entscheidende Rolle als Auslöser der Krankheit spielt.

Das Erscheinungsbild ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich (polymorph = vielgestaltig). Es kann sich in kleinen Knötchen, Bläschen, größeren Quaddeln oder insektenstichartigen Pünktchen äußern. Betroffene bekommen aber jedes Mal, wenn die Erkrankung auftritt, weitgehend die gleichen Symptome. Die Reaktionen treten in der Regel an den Körperstellen auf, die dem Sonnenlicht direkt ausgesetzt waren – meist Hals und Dekolleté, Arme, Handrücken, Oberschenkel und das Gesicht.

Die wirksamste Behandlungsmethode ist simpel: Sonnen meiden und mit dichtgewebter Kleidung sowie Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor schützen, rät die AOK Niedersachsen. Meist klingen die unliebsamen Hauterscheinungen binnen weniger Tage wieder ab, ohne Spuren zu hinterlassen. Wichtig ist auch, die Mittagssonne zu meiden, denn zwischen 11 und 15 Uhr erreicht die UV-Strahlung ihr Maximum. Betroffene sollten daran denken, dass UV-A-Strahlen auch durch Fensterscheiben in Auto und Wohnung dringen können. Durch Fensterglas werden nur die UV-B-Strahlen weitgehend abgehalten-

Um die Hautveränderungen und den Juckreiz abzumildern, können Antihistaminika und entzündungshemmende Kortisonpräparate auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.

Doch nicht nur empfindliche Menschen, sondern jede und jeder sollte die direkte Sonne nur geschützt und in Maßen genießen, denn zu viel direkte Sonne lässt die Haut schneller altern. Sonnenbrände sind zudem extrem gefährlich, da sie die Entstehung von Hautkrebs fördern.

Weitere Informationen: www.allergieinformationsdienst.de