AOK und Hannover 96 gemeinsam für die Gesundheit der Familien: Was tun wir, um die Zukunft unserer Kinder zu sichern und Ihre Gesundheit zu schützen? Wie können wir Ihnen Freude an Bewegung und gesunder Ernährung geben? Hier findet Ihr unsere Tipps für ein gesundes Leben!


Joggen im Winter

Der Lichtmangel im Winter schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. Umso besser, wenn man auch in der kalten Jahreszeit in Bewegung bleibt. Denn sportlich aktive Menschen sind weniger anfällig für Infekte, weil das Immunsystem angeregt wird. Zudem hilft Bewegung an der frischen Luft, Stress abzubauen und die Stimmung aufzuhellen. Geübte Läufer können auch im Winter weiterhin joggen oder walken. Wer ganz neu einsteigt oder nach längerer Pause wieder starten möchte, sollte sich zunächst kurz vom Arzt durchchecken lassen. Das gilt vor allem für Menschen ab 40 sowie für alle, die an Vorerkrankungen leiden, etwa des Herz-Kreislauf-Systems.

Vor dem Training sollten Jogger und Walker auch im Winter mit einem Dehn- und Aufwärmprogramm starten, um den Stoffwechsel und die Durchblutung anzuregen, da flexible, dehnbare Muskeln weniger verletzungsanfällig sind. Das Atmen bei Frost durch die Nase beugt Infekten und Reizhusten vor.

Um das Wohlgefühl auch nach dem Training beizubehalten und Muskelverkürzungen zu vermeiden, sollte man – ganz unabhängig von der Jahreszeit – auch nach der Belastung noch einmal dehnen.

Wichtig beim Sport im Winter ist die passende Kleidung. Dazu gehören eine Kopfbedeckung, Schuhe mit gutem Profil, Handschuhe sowie atmungsaktive Kleidung, die nach dem Zwiebelprinzip übergezogen werden sollte. Im Dunkeln sind Jogger und Walker mit Reflektorstreifen an der Kleidung und einer Kopflampe sicherer unterwegs. Bei Glatteis nützt jedoch das beste Schuhprofil nichts. Um Stürze zu vermeiden, ist es dann am besten, aufs Joggen und Walken zu verzichten. Das gilt auch bei extremer Kälte, etwa, wenn die Temperatur unter Minus 20 Grad Celsius fällt. Wann die persönliche Belastungsgrenze erreicht ist, entscheidet aber jeder selbst.