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Breitenreiter nach Frankfurt: "Einen klaren Kopf bewahren"

"Nicht in Aktionismus zu verfallen" - nach der Niederlage gegen Frankfurt betont André Breitenreiter, dass es wichtig sei, nun ruhig weiterzuarbeiten. Außerdem spricht unser Trainer über den Konkurrenzkampf in der Mannschaft, das Training von Standardsituation und die kommenden Aufgaben in der Liga. Lest hier alle wichtigen Aussagen zusammengefasst!

André Breitenreiter über...

  • ...die gestrige Niederlage: Da müssen wir auch einmal ganz klar festhalten: Wir haben jetzt seit acht Monaten das erste Spiel zuhause verloren - das ist jetzt passiert, das war ärgerlich und das haben wir uns anders vorgenommen. Aber wir wissen, dass wir eben nicht so gut gespielt haben, dass wir es gestern auch verdient gehabt hätten.

  • ...die nächsten Schritte: Das Wichtige ist, jetzt nicht in Aktionismus zu verfallen. Dazu besteht auch überhaupt keine Notwendigkeit, weil wir momentan Achter sind, zwölf Punkte haben und einmal jetzt nicht gut gespielt haben. Da gilt es einfach, einen klaren Kopf zu bewahren, ruhig und vor allem an den Dingen, die wir verbessern können, weiterzuarbeiten.

  • ...den Konkurrenzkampf: Wir müssen nichts großartig anders machen als das, was uns über Monate hat erfolgreich sein lassen: Ruhig bleiben, den Jungs das Vertrauen und die Sicherheit geben, aber natürlich auch den Konkurrenzkampf schüren. Und gucken, ob jetzt vielleicht auch der eine oder andere, der frisch ist, der noch nicht soviel Anteil an den Spielen hatte, dran ist. Da ist doch klar, dass man auch da schaut, ob man auch da vielleicht eine Veränderung vornehmen kann. Das muss nicht sein, aber dafür haben wir ja gesagt, dass wir den Kader ausgeglichen besetzen wollen und jede Position ist ja nahezu gleich besetzt. Und da ist nun vielleicht - ohne das vorwegzunehmen, denn das entscheidet die Trainingswoche - der eine oder andere Neue dran.

  • ...Salifs Kopfballtor und das Training von Standardsituationen: Salif hat das gestern klasse gemacht. Wir haben aber auch explizit viele Standardsituationen trainiert und auch an seinem Kopfballspiel haben wir noch einmal individuell im Geheimtraining gearbeitet. Aber nicht nur mit ihm, sondern auch mit dem einen oder anderen weiteren Spieler, weil mir das Kopfballspiel im Gesamten noch verbesserungswürdig erscheint. Im Grunde geht es um Techniktraining fürs Kopfballspiel - und es hat geklappt! Es ist gut, dass wir die Trainingsinhalte da jetzt auch vermehrt im Spiel umgesetzt sehen. Das ist ein Mittel, das uns auch über die Saison hinweg helfen wird.

  • ...die kommenden Aufgaben: Wir haben gezeigt, dass wir in Gladbach bestehen können - wenn wir am Limit spielen und wenn wir es fußballerisch mutig machen. Das war gestern eben nicht so mutig wie in den anderen Spielen und wir versuchen, das in Augsburg schon wieder besser zu machen. Und dann haben wir gegen jeden Gegner eine Chance - das haben wir über viele Monate nachgewiesen.