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"Da war viel mehr für uns drin"

Nach der 1:2-Auswärtsniederlage gegen RB Leipzig ist Waldemar "Waldi" Anton sichtlich enttäuscht über den Spielausgang und betont: "Da war heute viel mehr für uns drin". Hier gibt's alle Stimmen zum Spiel!

96-Cheftrainer André Breitenreiter: In der ersten Hälfte waren wir aggressiv und taktisch variabel. Allerdings hat dort der letzte Pass gefehlt und wir waren zu ungenau in den letzten Abspielen. Nach der Halbzeit gehen wir dann vielleicht sogar nicht einmal unverdient in Führung.  Im Anschluss haben wir sogar im Umschaltspiel Möglichkeiten, ein zweites Tor nachzulegen – was wir definitiv gebraucht hätten. Mit der Zeit wurde dann der Druck durch RB größer, sie haben individuelle Qualität eingewechselt. Das konnten wir dann nicht mehr verteidigen. Trotz allem war es eine tolle Leistung und man hat heute gesehen, dass es kein Zufall ist, dass wir schon so viele Punkte haben.

96-Manager Horst Heldt: Wir haben eigentlich ein richtig gutes Spiel gemacht, aber am Ende sind uns ein wenig die Körner ausgegangen. Leipzig hat mit seinen Einwechslungen noch einmal extreme Qualität hereingebracht und wir haben uns von dem hohen Druck nicht wirklich befreien können.

96-Mittelfeldstratege Pirmin Schwegler: Wir haben lange Zeit ein richtig gutes Spiel gemacht, aber uns dann leider ein bisschen die Butter vom Brot nehmen lassen. Das größte Kompliment war, dass Leipzig in der zweiten Hälfte noch seine besten Spieler bringen musste. Wir hatten davor extrem viel investiert und haben dann natürlich etwas Kraft gelassen. Der Druck war groß und natürlich haben sie dann extrem starke Spieler im Zentrum. Wenn man sich die Tore jedoch anschaut, dann muss man die nicht bekommen. Das waren leider Fehler von uns, die auf dem Niveau und bei dem Tempo einfach passieren. Ich bin aber trotzdem Stolz auf die Mannschaft.

RB-Coach Ralph Hasenhüttl: Es war heute für uns lange Zeit sehr sehr schwer, 96 aus der Stabilität zu bringen. Wir haben versucht, heute frisches Personal zu bringen, weil wir wussten, dass es zäh wird. In der ersten Hälfte haben wir uns zwei bis drei ganz gute Chancen wirklich erarbeitet. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, Qualität nachzulegen. Emil Forsberg war sofort richtig im Spiel und zusammen mit Timo Werner, Marcel Sabitzer, Yussuf Poulsen und Diego Demme haben wir dann vorne für viele Chancen und Möglichkeiten gesorgt. Gott sei Dank haben wir uns dann auch belohnt, wobei man sagen muss, dass der Gegner bis zum Schluss gefährlich war.