Profis, Stimmen

"Ein guter Tag, um drei Tore zu erzielen"

Nach dem 3:2-Sieg unserer Roten zum Rückrundenauftakt war natürlich unser Dreifachtorschütze Niclas Füllkrug zu Gast am 96TV-Mikrofon. Außerdem für Euch: Die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern nach der Partie und weitere Stimmen!

96-Manager Horst Heldt: "Drei Tore in einem Spiel – das wünscht man sich als Stürmer. Es waren wichtige Tore und ein wichtiger Sieg und das ist toll für ihn und für uns natürlich auch. Aufgrund der zweiten Hälfte ist der Sieg auch verdient – auch wenn wir in den letzten zwei, drei Minuten noch mal hinten rein gedrückt wurden. Am Anfang haben wir nicht so gut gespielt, aber im Laufe des Spiels haben wir uns wieder gefangen und das zeigt ein erneutes Mal die Moral der Mannschaft. Es war sehr wichtig für uns, dass uns Mainz nicht unten reinzieht und wir den Abstand stattdessen noch vergrößern konnten.

André Breitenreiter: Bei uns zuhause wird immer ordentlich was geboten. Es fallen viele Tore und es ist aus unserer Sicht natürlich super, mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde zu starten. Sandro hat es richtig gesagt, wir kamen nicht gut ins Spiel, wollten aggressiver und aktiver sein, haben aber vor allem Maxim und De Blasis zu viel Raum gelassen. Das 0:2 war insofern nicht unverdient. Danach hat sich die

große Moral der Mannschaft gezeigt, wir hatten Kontrolle. Das Spiel heute gedreht zu haben, ist nicht selbstverständlich, sondern spricht für unsere Mannschaft. Zur Pause haben wir viel besprochen, scharf analysiert und auf 4-2-3-1 umgestellt. Dadurch hatten wir mehr Räume und Spielkontrolle. Wir hatten dann in den Halbräumen viel mehr Platz und hatten schon vor dem 3:2 gute Möglichkeiten. Wir hatten hier und da zwar auch nochmal Glück, sind aber aus meiner Sicht unter dem Strich der verdiente Sieger.

96-Torhüter Michael Esser:
Das Spiel ging natürlich nicht ganz so gut los, aber hinten raus haben wir es stark gespielt. Es war ein Sieg des Willens – wir haben alles reingeworfen und dann auch verdient gewonnen. Die Jungs haben es heute offensiv richtig gut gemacht, da kann man nur ein Kompliment aussprechen.

96-Offensivmann Felix Klaus: Wir sind nicht richtig ins Spiel reingekommen - haben zunächst, glaube ich, die falsche Taktik gewählt und haben dann umgestellt. Ab dem 1:2 waren wir voll da und die bessere Mannschaft. Jetzt wollen wir immer noch die 40 Punkte haben, um nicht abzusteigen und dann schauen wir, wo es hingeht. 'Fülle' hat sich das einfach verdient. Er ist jetzt seit Wochen überragend drauf. Es freut mich sehr für ihn.

96-Verteidiger Matthias Ostrzolek: Wenn man sich die erste Halbzeit anschaut, dann ist überragend, dass wir das Spiel nach dem 0:2-Rückstand gedreht haben. Der Plan ist nicht ganz aufgegangen, so wie wir uns das vorgestellt haben, weil wir nicht den hundertprozentigen Zugriff hatten. Zur Halbzeitpause haben wir dann noch mal umgestellt und waren dann in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft. Wenn man sich die Torschüsse anschaut, gehen wir aufgrund der zweiten Halbzeit als verdienter Sieger vom Platz. Überragend ist auch, dass wir hier ein 0:2 wieder wettmachen. Vor der Winterpause hatten wir schon das Spektakel gegen Leverkusen, wo wir auch einen zweimaligen Rückstand wieder aufgeholt haben und das zeigt einfach, was für eine Moral in der Mannschaft steckt. Wir wollten Mainz nicht näher rankommen lassen. Und beim Heimspiel war es jetzt noch mal überragend, dass wir den Abstand noch mal vergrößern konnte. Wir haben jetzt 26 Punkte. Vor der Saison hätte das keiner gedacht. Der Abstand nach unten ist jetzt schon ordentlich. Wir wollen so schnell wie möglich die 40 Punkte erreichen.

Sandro Schwarz: In den ersten 30 Minuten war es ein Top-Auswärtsspiel von uns. Wir hatten Spielkontrolle und sind folgerichtig 2:0 in Führung gegangen, hatten eigentlich alles im Griff. Leider haben wir durch ein Standard-Gegentor schnell das 1:2 bekommen, wodurch wir etwas den Faden verloren haben. Die Situation in der Entstehung des Elfmeters war dann unglücklich. Trotzdem hatten wir danach wieder besseren Zugriff. In der Pause hat Hannover umgestellt und wir haben ihnen zunächst zu viele Räume gelassen, die 96 immer wieder für gefährliche Aktionen nutzen konnte. Mit unserer Umstellung auf ein 4-3-3 nach der Einwechslung von Giulio Donati gab es dann auch für uns wieder eine bessere Phase und wir hatten Möglichkeiten in Führung zu gehen. Dennoch geraten wir dann durch ein Slapstick-Gegentor in Rückstand. Das war symptomatisch. Denn trotz einer über weite Strecken guten Leistung haben wir uns heute selbst geschlagen, so dass es extrem bitter ist, mit null Punkten nach Hause zu fahren.

05-Innenverteidiger Stefan Bell:
Das Hauptproblem war, dass wir die 2:0-Führung nicht lange gehalten haben. Wir haben ein richtig gutes Spiel in der ersten Hälfte gezeigt und gehen dann auch verdient in Führung. Leider haben wir dann die zwei Gegentore zu schnell bekommen. Wir waren nach der Führung auch dominant, kassieren dann aber nach einer Ecke ein Tor und verursachen einen Elfmeter.