Profis

"In Dortmund geht es darum, als Team zu bestehen"

Das nächste Spiel im Blick: Nach der Niederlage gegen den FC Augsburg spricht Trainer André Breitenreiter über die Tabellensituation, die nächsten Schritte und die Partie im Signa Iduna Park am kommenden Sonntag.

Breitenreiter über…

  • …die Tabellensituation: Am Abstand hat sich ja nichts geändert, der ist ja immer noch gleich, aber das dürfen wir auch nicht schönreden – das haben wir aber auch die ganze Zeit nicht getan, sondern wir haben die Spiele hinterher immer kritisch analysiert. Und auch Worte dafür gefunden, was wir verbessern wollen. Wir haben es in den letzten Wochen einfach verpasst, die entscheidenden Schritte zu gehen.

   

  • …das Spiel gegen Augsburg: Wir hatten jetzt einfach drei Spiele in Folge, in denen wir nicht gepunktet haben, obwohl es möglich gewesen wäre. In der ersten Halbzeit haben wir die individuellen Duelle in jedem Bereich verloren. Und dann ist es schwierig, gegen Augsburg Spiele zu gewinnen, gerade wenn sie in Führung sind. In der zweiten Halbzeit, in der wir es gut gemacht haben, in der wir dominant waren, haben wir das Tor nicht gemacht. Wir können uns in allen Bereichen verbessern und da müssen wir wieder hinkommen.

  • …die Druckphase unserer Mannschaft in der zweiten Hälfte: Wir wollten zum Ende den Druck erhöhen, haben Felix auch schon hinten rechts spielen lassen, weil er sich auch immer mal wieder einschaltet. Wir haben alles versucht. Die Augsburger haben aggressiv und gegen den Mann verteidigt. Und so kamen unsere Spitzen halt nicht zum leichten Torabschluss.

  • …das große Engagement unserer Mannschaft: Wir funktionieren enorm als Mannschaft und sind am Limit. Irgendwann lassen dann die Kräfte vielleicht auch ein Stück weit nach. Trotzdem sind wir heute deutlich mehr gelaufen als der Gegner. Wir haben alles versucht und haben in der zweiten Hälfte auch eine Reaktion gezeigt, aber uns haben schlichtweg hinten raus entscheidende Mittel gefehlt, um den letzten Pass an den Mann zu bringen oder die Chance auch zu verwerten.

  • …die nächsten Schritte: Letztendlich ist es unheimlich wichtig, in dieser Situation – nachdem wir ein paarmal nicht gewonnen haben und die Chance verpasst haben, uns abzusetzen und den Abstand nach unten hin zu vergrößern – nicht den Stab über die Mannschaft zu brechen. Dazu besteht überhaupt gar kein Grund. Die Jungs haben heute auch alles gegeben, alles versucht, aber der Gegner war einfach besser. Dann gilt es, niemals in Aktionismus zu verfallen, sondern einen kühlen Kopf zu bewahren und gelassen zu bleiben. Die Dinge aber natürlich beim Namen zu nennen, damit wir sie besser machen.

  • …das Spiel beim BVB am kommenden Samstag: In Dortmund geht es darum, als Team zu bestehen. Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir den Gegner schlagen können –  das wird in Dortmund nicht leichter, aber unmöglich ist es nicht.