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Pressekonferenz vor Frankfurt: "Gehen realistisch mit der Situation um"

Das nächste Auswärtsspiel ruft! Vor der Partie bei Eintracht Frankfurt am Sonntagnachmittag sprechen André Breitenreiter und Horst Heldt über die aktuelle Situation, den kommenden Gegner und den Umgang mit jungen Spielern. Schaut Euch hier die komplette Pressekonferenz an oder lest Euch die wichtigsten Aussagen durch!

Die wichtigsten Aussagen von André Breitenreiter und Horst Heldt zusammengefasst:

  • Breitenreiter über die Personallage: Wir haben das eine oder andere kleine Wehwehchen. Linton Maina ist angeschlagen, er konnte gestern nicht mittrainieren – und heute wahrscheinlich auch nicht.

  • Breitenreiter über die Stimmung im Team: Die Mannschaft hat sehr gut auf mich gewirkt – sehr engagiert im Training. Es sind natürlich alle enttäuscht gewesen, dass wir uns mit der Moral in der zweiten Halbzeit nicht mit dem verdienten Ausgleich belohnt haben. Jetzt gilt es, im Training Erfolgserlebnisse zu schaffen und am Sonntag den nächsten Anlauf zu nehmen.

  • Breitenreiter über die Marschroute: Es ist kein Muss, zu gewinnen. Wir wollen gerne gewinnen. Wir nehmen uns in jedem Spiel vor, zu gewinnen. Wir nehmen uns in jedem Spiel vor, unsere beste Leistung abzuliefern und das ist uns in vielen Momenten auch gut gelungen.

  • Breitenreiter über den Gegner: Eintracht Frankfurt ist eine Mannschaft, die international vertreten ist. Das ist der vierte Gegner der letzten sechs Spiele, mit dem wir uns messen, der auch international vertreten ist. Sicherlich sind sie mit ihrer Punkteausbeute so noch nicht zufrieden, aber wenn man das Auftaktprogramm der Frankfurter schaut, dann haben sie ebenfalls gegen Mannschaften gespielt, die sehr hohe Ambitionen haben. Sie haben sehr gute Einzelspieler und sehr viel Geschwindigkeit in der vorderen Reihe. Es werden sicherlich ähnliche Situationen für uns entstehen wie im letzten Spiel gegen Hoffenheim, weil sie mit  Sébastien Haller an der Spitze einen haben, der absoluter Zielspieler ist.

  • Breitenreiter über den Umgang mit der aktuellen Situation: Ich möchte nicht von Druck sprechen. Ich glaube, dass wir zu jedem Zeitpunkt realistisch mit der Situation umgehen – natürlich sind wir momentan wachsam und unzufrieden mit der Ausbeute. Zwei Punkte sind sicherlich zu wenig – da haben wir uns auch etwas mehr vorgestellt. Wir sind sicherlich nicht in einer Situation, unsere Spielweise zu verändern. Ich werde niemals von meiner Philosophie abrutschen, weil diese Philosophie erfolgreich ist. Es geht dabei nicht um eine Spielbesitzphilosophie, sondern es ist eine ganzheitliche Philosophie. Wenn man den Ball hat, dann kann man auch erstmal kein Gegentor bekommen.

  • Breitenreiter über Florent Muslija: Florent macht sich echt gut. Für junge Spieler schaut man natürlich auf die richtige Situation, um ihn nicht frühzeitig zu verbrennen – wann ist der geeignete Augenblick, um ihn auch reinzuschmeißen und ihm die Möglichkeit zu geben. Er integriert sich gut, ist auf einem guten Weg, sich an das Tempo zu gewöhnen und hat auffällige Szenen im Training. Es wird auch der Moment kommen, wo er auf sich aufmerksam machen wird.

  • Breitenreiter über Hendrik Weydandt: Es war aus meiner Sicht genau die richtige Maßnahme, um ihm ein bisschen Luft zu verschaffen, ihn auch mal durchschnaufen zu lassen und ihm aber auch Spielpraxis in der U23 zu geben. Er hat dort Erfolgserlebnisse gesammelt, durch mehrere gute Aktionen und durch ein Tor – das hat dann dazu geführt, dass er voller Selbstvertrauen bei der Einwechslung agiert hat. Leider hat er sich nicht mit einem Tor belohnt. Natürlich ist er wieder eine Option für den Kader.

  • Heldt über das 96-Auftaktprogramm in diesem Jahr: Dass es nicht schön ist, darüber müssen wir nicht reden. Es gibt sicherlich freundlichere Auftaktprogramme von anderen Mannschaften. Letztes Jahr hatten wir auch ein ausgewogenes Auftaktprogramm – das hat uns sicherlich geholfen. Es ist verdammt schwierig, aber da müssen wir durch. Wir freuen uns auf die Rückrunde, wo wir dann mehr Heim- als Auswärtsspiele haben.