Profis, Pressekonferenz

"Das Wichtigste ist immer, Ruhe zu bewahren"

Fokus auf die Liga: Vor dem Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 sprechen André Breitenreiter und Horst Heldt über den Umgang mit der aktuellen Lage, die Personalsituation und das Wiedersehen mit Salif Sané. Schaut Euch hier die ganze Pressekonferenz an oder lest die wichtigsten Aussagen unseres Trainers und unseres Managers zusammengefasst!

Die wichtigsten Aussagen von André Breitenreiter und Horst Heldt zusammengefasst:

  • Breitenreiter über die Personalsituation: Es ist jetzt noch nicht absehbar, wer genau mitfahren kann - nach dem Training werden wir die Erkenntnis haben. Da folgt der letzte Test und den müssen wir abwarten.

  • Heldt über Schalke: Sie sind gut in der Champions-League unterwegs und sammeln da eifrig ihre Punkte. Sie sind auch im Pokal weiter. In der Liga sind sie natürlich hinter ihren Erwartungen. Ich bin davon überzeigt, dass Schalke mit ihren Möglichkeiten und ihrer Qualität in der Lage ist, das Blatt zu wenden und sehr schnell auch Punkte zu sammeln. Das wird auf keinen Fall ein Selbstläufer!

  • Breitenreiter über das Wiedersehen mit Salif Sané: Salif ist natürlich ein besonderer Spieler, der sehr viele Freunde in Hannover und auch in der Mannschaft gewonnen hat. Von daher freuen wir uns auf das Wiedersehen auch mit Salif – er hat große Verdienste für Hannover 96 geleistet und ich hoffe, dass er sich daran erinnert und am Samstag mit seiner Kopfballgröße nicht da ist, wo es gefährlich wird. Aber natürlich müssen wir das gut verteidigen, denn das ist eine Waffe – nicht nur von ihm.

  • Breitenreiter über den Umgang mit der aktuellen Lage: Das Wichtigste ist immer, Ruhe zu bewahren und für die Situation zu sensibilisieren. Wir haben ja auch bewusst davon gesprochen, dass wir im Abstiegskampf sind. Das ist klar, wenn man zu wenige Punkte hat aus neun Spielen. Trotzdem ist es wichtig, Ruhe auszustrahlen auf die Spieler, die Überzeugung zu übertragen und den Glauben zu vermitteln, dass wir Stabilität zurückgewinnen und auch wieder erfolgreich sind. Momentan ist definitiv das Wichtigste, dass wir gut arbeiten, dass wir mutig bleiben, dass wir uns nicht verrückt machen und die Gelassenheit und die Ruhe auch ausstrahlen, ohne den Fokus zu verlieren.

  • Breitenreiter über die Stimmung in der Mannschaft: Natürlich ist eine Stimmung grundsätzlich immer schöner und besser, wenn man gewinnt – das steht außer Frage. Aber die Stimmung in der Kabine ist gut. Die Jungs sind enttäuscht, dass sie nicht die Punkte einfahren, die wir uns auch selber vorgenommen haben, aber ich spüre nicht, dass dort der Glaube verloren gegangen ist. Sie sind fokussiert und wollen es beim nächsten Mal wieder besser machen.

  • Heldt über das Thema Abstiegskampf: Es war wichtig, dass wir das thematisiert haben. Es ist grundsätzlich immer fatal, sich selbst etwas in die Tasche zu lügen. Ich glaube, dass es richtig ist, dass wir das thematisiert haben, um alle gemeinsam dagegen anzukämpfen und uns auch nicht auseinanderdividieren zu lassen. Das versuchen einige, das ist ja spürbar. Das lassen wir nicht zu. Auch da müssen wir als Einheit agieren und als Einheit da durchgehen.