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Der Vorbericht: Aller guten Dinge sind drei

96 trifft am Montagabend in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Karlsruher SC - und will im dritten Pokalduell mit dem KSC den dritten Sieg holen. Unser Vorbericht.

Jubeln die Roten heute in Karlsruhe?

Formcheck:
"Ergebnisse müssen auf den Platz", fordert 96-Trainer Mirko Slomka vor dem DFB-Pokalspiel beim Karlsruher SC am heutigen Montagabend (18.30 Uhr, Liveticker auf hannover96.de). Denn: Die Roten sind zwar mit guten Leistungen gegen Stuttgart (1:2) und Regensburg (1:1) in die neue Zweitligasaison gestartet, haben sich aber mit nur einem Punkt nicht entsprechend belohnt. "Wir müssen Resultate holen, die uns im Pokal weiterbringen und in der Liga Punkte bringen,", sagt Slomka, der darauf hofft, dass seine Mannschaft den leichten Frust über die bisherigen Ergebisse in "positive Energie" umwandelt. Der Chefcoach weiß aber auch: "Der KSC ist ein harter Brocken." Der Zweitligaaufsteiger aus Baden ist mit zwei Siegen gegen Wehen Wiesbaden (2:1) und Dresden (4:2) in die Saison gestartet. "Die werden selbstbewusst sein", warnt Slomka.

Faktencheck:

  • Für Florent Muslija und Mirko Slomka kommt es zum Wiedersehen mit alten Bekannten. Muslija spielte von 2007 bis 2018 beim KSC, Slomka trainierte die Badener in der Saison 2016/17. Beim KSC wiederum arbeitet der ehemalige 96-Torwart Markus Miller seit dieser Saison als Torwarttrainer (Interview: "96 lässt mich einfach nicht los").

  • Die Roten haben in den vergangenen acht Jahren stets die erste Runde des DFB-Pokals überstanden. Das bislang letzte Erstrundenaus gab es 2010 beim SV Elversberg (4:5 nach Elfmeterschießen).

Personalcheck:
Stürmer Cedric Teuchert steht nach überstandener Muskelfaszienverletzung im Oberschenkel erstmals im 96-Kader. Verteidiger Matthias Ostrzolek (in der Liga zuletzt gesperrt) kehrt ebenfalls zurück. Auf Timo Hübers (Reha nach Kreuzbandriss) und Jonathas (Muskelfaserriss) muss Trainer Mirko Slomka hingegen verzichten. Beim Karlsruher SC fehlen Burak Camoglu (muskuläre Probleme), Saliou Sané (Zerrung) und Janis Hanek (Gerstenkorn im Auge).
hop