Nachwuchs, Leistungsbereich

U19: Englische Woche beginnt beim HSV

Nordduell: Mit gesteigertem Selbstvertrauen zum richtigen Zeitpunkt geht die Reise für unsere U19 zu Beginn der Englischen Woche am Mittwochabend (17.30 Uhr) zum Hamburger SV. Ein besonderes Duell eines 96-Neuzugangs, kuriose Auftaktpartien des HSV und interessante Statistiken - hier für Euch im Vorbericht!

Mit breiter Brust fahren seine Jungs Mittwochabend zum HSV: U19-Cheftrainer Stephan Schmidt.

Die Roten: Selbstvertrauen gestärkt
Der Saisonauftakt unserer U19 wurde bei Union Berlin durch einen Last-Minute-Treffer zum 4:3 zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Bei der Heimspielpremiere vergangenes Wochenende gegen Holstein Kiel lief es nach taktischer Nachhilfe in Sachen Defensivarbeit gleich viel besser. Die Schmidt-Elf hat im Eilenriedestadion Holstein Kiel mit 4:0 zurück an die Ostsee geschickt und zum richtigen Zeitpunkt das eigene Selbstvertrauen gestärkt. Denn am Mittwochabend erfolgt die Reise an die Nordsee zum Hamburger SV, der mithilfe kurioser Ergebnisse einen Zähler mehr zu verzeichnen hat. Für Grace Bokake dürfte das Nordduell ein besonderes Spiel werden: Die vergangenen zwei Jahre trug der gebürtige Berliner das Trikot mit der Raute auf der Brust. Letzte Saison erzielte der Außenstürmer 10 Saisontore für die Hamburger Bundesliga B-Junioren.

Der Gegner: Kurioser Saisonstart
Der Hamburger SV ist ziemlich verrückt in die Spielzeit 2019/20 gestartet und hat den stärksten Angriff, aber auch die zweitschwächste Defensive vorzuweisen. Nach den ersten beiden Spieltagen haben die Hanseaten bereits 13 Treffer erzielt, alleine der Ungar Peter Beke sorgte mit bereits fünf Saisontoren für Aufsehen. Der Mittelstürmer kam 2017 aus dem Nachwuchs von Ferencvaros Budapest an die Elbe und war in der abgelaufenen Spielzeit als jüngerer Jahrgang schon der Top-Torjäger seines Teams. Mit 18 Treffern landete er am Ende auf Platz fünf der Torschützenliste. Zurück zum kuriosen Saisonstart: Der HSV liegt in Sachen Gegentoren auch nur an der vorletzten Position, weil der Chemnitzer FC sich gleich acht Buden vom Nachwuchs des ehemaligen Bundesliga-Dinos beim 8:2 eingefangen hatte. Am zweiten Spieltag gab es bei Energie Cottbus ein turbulentes 5:5.

Letzte Saison: Doppelerfolg
Die Nordduelle des vergangenen Jahres gingen beide an den 96-Nachwuchs. In der Hansestadt gab es einen knappen 2:1-Auswärtserfolg dank des Doppelschlags vor dem Pausenpfiff. Unser aktueller U19-Top-Torschütze Simon Stehle (Drei Saisontore) hat auch damals mit einem Tor zum Sieg beigetragen und den zweiten Treffer erzielte im Übrigen der bei den Profis agierende Sebastian Soto. Die Frage nach dem HSV-Torschützen erübrigt sich eigentlich: Beke markierte den Anschlusstreffer. An der 96-Akademie gab es ein ähnlich enges Match - 1:0. Das Tor des Tages erzielte Mick Gudra.

Top-Facts der Partie: Stark im direkten Vergleich
Das angepriesene 1:0 im Rückspiel der letzten Saison war das Erste aus den vorangegangen zehn Nordduellen, in dem beide Teams nicht mindestens einmal getroffen haben. Im direkten Bundesliga-Vergleich liegen die Akademie-Talente trotzdem weit vorne: 15 der 32 Aufeinandertreffen haben die jungen Roten für sich entschieden. Top-Torjäger im U19-HSV-Duell ist im Übrigen kein geringerer als Jan-Fiete Arp, der in den Begegnungen dieser Altersklasse insgesamt vier Treffer erzielen konnte und seit dieser Saison für Rekordmeister FC Bayern München auf die Jagd geht…
cvm