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Teucherts Premiere in der Heimat

Von 2014 bis 2017 kickte unsere Nummer 33 für den 1. FC Nürnberg. Am Freitagabend wird Cedric Teuchert das erste Mal als Gegner das Grün des Max-Morlock-Stadions betreten. Welche Rolle Nürnberg aktuell in "Cedis" Leben einnimmt, wie intensiv der Kontakt zu den "Glubberern" ist, und was Teuchert zu seiner eigenen, sportlichen Situation zu sagen hat, lest Ihr hier!

Vorfreude auf das Nürnberg-Spiel
Während seiner Zeit auf Schalke von Januar 2018 bis zur Leihe zu 96 im vergangenen Sommer gastierte Teuchert bereits einmal in Nürnberg. Damals allerdings ohne Einsatzzeit, da er dem 18-Mann-Kader der Schalker nicht angehörte. Am kommenden Freitag hofft Teuchert nun auf sein Comeback auf dem Nürnberger Grün: "Meine Vorfreude ist sehr groß – der Verein ist nach wie vor sehr in meinem Herzen verankert. Ich habe dem FCN sehr viel zu verdanken und hatte eine wunderschöne Zeit dort."

Der jubelnde Teuchert - auch gegen seinen alten Verein?

Kontakt ins Frankenland
Obwohl es bislang noch keine sportliche Rückkehr für den Blondschopf gab, riss der Kontakt nach Nürnberg für "Cedi" dennoch nie ab: "Meine Eltern leben dort und ich habe nach wie vor einige Freunde vor Ort. Ich pflege viel Kontakt nach Nürnberg." Auch ein direkter Draht zu aktuellen Nürnberg-Profis besteht, wie unser Stürmer berichtet: "Zu Lukas Mühl und Sebastian Kerk habe ich nach wie vor viel Kontakt – mit den beiden war ich gemeinsam essen im Winterurlaub in Dubai. Mit Mühl habe ich mir damals im Internat ein Zimmer geteilt, wir sind zusammen zur Schule gegangen. Der Kontakt ist sehr eng."

Über regelmäßige Einsätze zurück zu alter Stärke
Persönlich läuft es für "Cedi" bei unseren Roten aktuell richtig gut. Dies war vor seinem Wechsel zu 96 nicht immer der Fall. "Die Situation auf Schalke war sehr schwierig für mich. Ich habe sehr wenig gespielt und hatte überhaupt keinen Spielrhythmus." Im Trikot von Hannover 96 findet er immer mehr zu seinem Spiel und seinen Stärken, erzielte in den letzten fünf Spielen drei Treffer: "Ich weiß, was ich kann, und ich weiß auch, wo das Tor steht. Wenn ich regelmäßig spiele und meine Minuten bekomme, dann treffe ich auch häufiger."  

Olympia als Ziel vor Augen
Auch außerhalb Hannovers ist die aktuelle Hochform des Angreifers kein Geheimnis. U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz hat unseren Stürmer auf dem Zettel für Olympia 2020 in Tokio. "Klar freue ich mich sehr darüber, dass der Trainer mich auf der Liste hat. Es ist für jeden Fußballer ein Riesen- Highlight, bei Olympia dabei zu sein, sowohl auf als auch neben dem Platz."

Teuchert mit Kumpel Mühl aus gemeinsamen Nürnberg-Zeiten

Gute Freunde als Gegenspieler
Dennoch steht für Teuchert aktuell der Saisonendspurt mit Hannover 96 im Vordergrund, beginnend mit dem Spiel in Nürnberg am kommenden Freitag. Dass er seine guten Freunde Kerk und Mühl als Gegenspieler vor sich haben wird, ist für Teuchert kein Problem: "Klar ist es etwas anderes, wenn man seinen Gegenspieler gut kennt." Und lachend fügt er hinzu: "Aber ich weiß, mit welchem Trick ich an ihnen vorbeikomme."
ts