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"Das war ein Tag zum Vergessen"

Nach der bitteren 1:3-Niederlage beim SV Sandhausen ordnen unser Cheftrainer Kenan Kocak, Dominik Kaiser und Ron-Robert Zieler die Partie ein. Lest hier alle Stimmen zum Spiel!

"Wir haben verdient verloren, aber wir werden unsere Lehren daraus ziehen und versuchen, es gegen Dresden wiedergutzumachen", so unser Cheftrainer nach dem Spiel.

96-Cheftrainer Kenan Kocak: Das war ein Tag zum Vergessen. Wir haben verdient verloren, aber wir werden unsere Lehren daraus ziehen und versuchen, es gegen Dresden wiedergutzumachen. Marvin Bakalorz ist auf dem Weg ins Krankenhaus, er hat einen Rippenschlag bekommen. Da warten wir noch einmal ab, was passiert. Und Timo Hübers hat den Oberschenkel gemerkt, das war eine Vorsichtsmaßnahme. Ich habe viele bekannte Gesichter gesehen und mich darüber natürlich gefreut. Aber vom Verlauf des Nachmittags und vom Inhalt des Spiels bin ich natürlich enttäuscht. Das war nicht das, was uns stark macht, und so dürfen uns nicht präsentieren.

SVS-Trainer Uwe Koschinat: Ich bin heute sehr, sehr zufrieden und natürlich überglücklich. Zum einen natürlich über den wichtigen Sieg, zum anderen aber auch über den Inhalt und die Art und Weise. Ich glaube, dass wir von der ersten Sekunde an mit einer unheimlichen Geradlinigkeit und Zielstrebigkeit agiert haben. Ich denke, dass der Sieg insgesamt aufgrund des sehr zielstrebigen Fußballs und des klaren Chancenplus' in der zweiten Halbzeit schon auch verdient war.

96-Torwart Ron-Robert Zieler: Fairerweise muss man sagen, dass das vom Ergebnis her heute in Ordnung geht. Der SV Sandhausen war einen Tick effektiver und konsequenter in den Zweikämpfen. Sie haben den Fight heute einfach mehr angenommen. Das war heute insgesamt nicht das, was wir in den letzten Spielen gezeigt haben. Natürlich haben wir eine lange Busfahrt hinter uns gehabt, aber ich bin kein Freund von Ausreden. So geht es anderen Mannschaften ja auch und da muss man sich einfach komplett auf das Wesentliche konzentrieren. Wir sind jetzt in der Pflicht, am Mittwoch gegen Dynamo Dresden was zu holen und die Dinge wieder gerade zu rücken.   

96-Mittelfeldmann Dominik Kaiser: Wir sind hier hergefahren, um drei Punkte einzufahren, und dann auch eine vernünftige Englische Woche abzurunden. Das ist uns nicht gelungen. In der zweiten Hälfte ging das Spiel dann auch verdient Richtung Sandhausen. Ich denke, in der ersten Halbzeit waren wir ganz gut im Spiel, haben auch das Spiel, das hier normal ist, mit vielen langen Bällen und vielen Zweikämpfen gut angenommen. Und dann haben wir es uns sicherlich auch selber ein bisschen schwer gemacht, bei den Gegentoren sehen wir sicherlich nicht optimal aus. Das ist brutal bitter, weil wir jetzt in den letzten Wochen und Monaten, glaube ich, wirklich auf einem guten Weg waren. Sicher tut die Busfahrt nach Hause jetzt weh. Dann geht es aber Schlag auf Schlag weiter. Wir haben ein wichtiges Heimspiel unter der Woche und da zählt es dann einfach, wieder zu punkten.