Nachwuchs

U19 reist zum VfB Lübeck

Nach dem 4:2-Sieg gegen den FC St. Pauli will die U19 am kommenden Sonntag beim VfB Lübeck nachlegen. Die U17 dagegen hat am vergangenen Mittwoch die dritte Runde des Conti-Cups erreicht und am Wochenende spielfrei.

U19: Jetzt nachlegen
Die Enttäuschung, die nach dem vermasselten Saisonauftakt bei Rot-Weiß Erfurt vorherrschte, war mit dem 4:2-Erfolg über den FC St. Pauli schon fast wieder vergessen. "Das war ein Schritt in die richtige Richtung", fand U19-Chefcoach Daniel Stendel, der zuvor besonders die mangelnde Chancenverwertung kritisiert hatte. Gegen die "Kiezkicker" funktionierte also vieles besser als gegen Erfurt, aber auch noch nicht ganz so gut wie in der Vorbereitung. 

"Wir müssen noch ruhiger spielen und die Bälle länger halten", forderte Stendel. Dass die A-Junioren ihrem Trainer zugehört haben, können sie am kommenden Sonntag unter Beweis stellen. Dann nämlich tritt die Mannschaft beim Nachwuchs des VfB Lübeck an, der genauso wie die jungen Roten mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet ist. Für einen Aufsteiger ist das keine schlechte Bilanz und vor eigenem Publikum wird der Gastgeber erst recht darauf bedacht sein, kräftig zu punkten. 

Am ersten Spieltag gelang das der Mannschaft von Michael Hopp hervorragend. Gegen den Mitaufsteiger Dynamo Dresden siegten die Hansestädter mit 5:2, auf fremdem Platz bei Hansa Rostock setzte es dann allerdings eine 1:3-Niederlage. Ob sich diese Pleite entscheidend auswirken wird, bleibt abzuwarten, ist aber eher unwahrscheinlich. Vielmehr sollte den A-Junioren daran gelegen sein, ihre eigenen Stärken auszuspielen. Derer haben sie schließlich genug. 

Anpfiff der Partie ist Sonntag, 25. August um 11 Uhr im Stadion Lohmühle. 

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U17: Als amtierender Pokalsieger eine Runde weiter
Nach dem 1:1 gegen den Nachwuchs des FC St. Pauli war die Stimmung bei den B-Junioren nicht besonders gut, doch dann erwies sich der Erfolg am vergangenen Mittwoch in der 2. Runde des Conti-Cups gegen den Nachwuchs des TSV Havelse als kleine Glückshormon-Spritze. 

"Auch wenn wir gegen eine Mannschaft angetreten sind, die zwei Klassen tiefer als wir spielt, war das eine richtig gute Reaktion meiner Jungs auf das Punktspiel vom Wochenende", lobte Chefcoach Slaven Skeledzic seine Schützlinge. Und das war auch kein Wunder, schließlich hatte die U17 die Begegnung über die gesamte Spielzeit beherrscht und dem Gegner nur eine einzige Torgelegenheit gestattet - mit dem Abpfiff.

Der 96-Nachwuchs hingegen konnte vor des Gegners Kasten für deutlich mehr Unruhe und folgerichtig für Tore sorgen. Zur Pause stand es 1:0, El-Ahmar hatte nach prima Vorarbeit von Brix getroffen. In der Pause gab der Coach seiner Elf zusätzliche Hinweise, wie sie Havelse, das extrem tief stand, noch besser ausspielen könnte. Mit Erfolg: ein erzwungenes Eigentor und zwei weitere Treffer durch Wolter und Weber machten den hochverdienten 4:0-Sieg und den Einzug in die dritte Runde perfekt. 

An diesem Wochenende absolviert die U17 kein Punktspiel, dafür kommt es am Samstag der kommenden Woche zum Duell mit dem VfL Wolfsburg, das stets für einige Spannung und hochklassigen Fußball steht. 

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