NIEMALSALLEIN

Mit zwei Siegen am letzten Spieltag der Regionalliga Nordwest in Göttingen sicherten sich die Floorball-Damen von Hannover 96 den dritten Platz und damit einen Pokal zum Saisonabschluss. Gegen die Meisterinnen der SG Göttingen/Braunschweig gewannen die Hannoveranerinnen mit 6:3 (2:2, 4:1), gegen das Tabellenschlusslicht SG Seebergen/Lilienthal mit 10:3 (4:1, 6:2).


96 auf Revanche aus
Für das Team der Trainer Thomas Neff und Frederik Tietz musste am letzten Spieltag noch mindestens ein Sieg her, um den erhofften dritten Platz zu erreichen. Dabei wartete im ersten Spiel mit der SG Göttingen/Braunschweig gleich ein harter Brocken: Im Hinspiel führte 96 lange, bevor das Spiel in den letzten Minuten der zweiten Halbzeit kippte und am Ende ein 6:8 zu Buche stand. Die Zeichen standen also auf Revanche. Wie schon im Hinspiel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen klaren Torsituationen. Nach fünf Minuten konnte dann Göttingen/Braunschweig nach einem die Hannoveraner Formation sezierenden Pass in Führung gehen. In der 9. Spielminute war es nach einem weiten Auswurf von Torhüterin Ann Christin Schröder dann die Hannoveraner Nationalspielerin Jessica Schulz, die für den Ausgleich sorgte. Der Ausgleich sollte nicht lange halten: Eine gute Minute später schlich sich die Göttinger Topscorerin Miriam Macpash (nächste Saison im Hannoveraner Trikot) ums Tor und sorgte für den erneuten Rückstand. Für den 2:2-Pausenstand sorgte dann Nadja Borsum (17.).

Nach der Pause zieht Hannover davon
Die Ansage, genau so konzentriert weiterzuspielen und in der Rückwärtsbewegung die Rochaden der Gegnerinnen im Auge zu behalten, fruchtete: Elvira Eulitz (22.), Mareike Jahns (23.), Lisa Schröder (31.) und erneut Borsum (37.) machten alles klar - dieses Mal gab es kein spätes Comeback der Gegnerinnen, allein ein letztes Gegentor wenige Sekunden vor Schluss, das den 6:3-Endstand herstellte. Im Anschluss galt dann die Konzentration dem zweiten Spiel: Die punktlose SG Seebergen/Lilienthal hatte in ihrem ersten Spiel des Tages mit 0:29 verloren. Die Spielerinnen, die im ersten Spiel über die volle Spielzeit gespielt hatten, wurden nun etwas geschont und bekamen jeweils noch eine Halbzeit Einsatzzeit. Dafür wurden zwei frische Blöcke auf den Hallenboden geschickt.

Klare Sache gegen Schlusslicht
Das Spiel wurde von den Landeshauptstädterinnen dominiert, wobei die Damen sich zeitweise vom passiven Verteidigungsverhalten der Gegnerinnen einschläfern ließen und so nicht mit der notwendigen Präsenz auftraten. Dennoch war es vom Start weg eine klare Sache: Leslie Freiling (1.), Aimee Pabst (3.), Mareike Jahns (9.) und erneut Freiling (13.) sorgten für eine klare 4:1-Pausenführung. Diese wurde in der zweiten Halbzeit ausgebaut: Nadja Borsum traf per Penalty (24.) und aus dem Spiel heraus (29.), es folgten noch Tore von Chiara Kirsten (32.), Pabst (33.), Alexandra Toth (34.) sowie Kaja Redeker (36.). Der 10:3-Endstand spiegelte schließlich die Kräfteverhältnisse in diesem Spiel gut wider. "Zum Abschluss der Saison haben die Damen noch einmal gezeigt, was uns diese Saison so stark gemacht hat: Ein großartiger Zusammenhalt und sehr gute Leistungen in der Breite und in der Spitze. Wir als Trainer sind stolz auf unsere Mannschaft!", gaben die Trainer Neff und Tietz nach dem Spiel einhellig zu Protokoll. Mit einem Pokal für den dritten Ligaplatz gehen die Damen nun in die Sommerpause, die Planungen für die nächste Saison laufen allerdings schon auf Hochtouren…


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