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Um 13 Uhr Ortszeit schlängelte sich der Bus mit dem 96-Tross auf den Vorplatz des über dem Orotavatal gelegenen Spielerhotels „Tierra de Oro“ bei Los Realejos im Norden der kanarischen Insel Teneriffa. Mehr als eine Stunde hatten die Teammitglieder der Roten zuvor Zeit, die herrliche Aussicht über die mit gut 2000 Quadratkilometern große Vulkaninsel zu genießen. Denn vom Flughafen im Süden bis zum Ziel an der Nordspitze waren rund 80 Kilometer zurückzulegen.

Tankstopp in Faro
Zuvor hatten die Frühaufsteher eine Verspätung des TUI-Fliegers in Kauf nehmen müssen. Die Boeing 737 war eine halbe Stunde später als geplant (5.45 Uhr) vom Hannover Airport gestartet – dieses Zeitfenster wurde fleißig genutzt, um das ein oder andere Wort mit den fast zeitgleich nach Albufeira (Portugal) startenden Profis des VfL Wolfsburg zu wechseln. Im Anschluss musste auch noch eine überraschende zehnminütige Tankpause im portugiesischen Faro eingelegt werden. Simpler Grund: die Maschine hatte soviel gewichtiges, und damit Kerosin fressendes, Gepäck geladen, dass der Zwischenstopp notwendig wurde. Die Spieler nahmen es mit Humor. Lediglich einige fragend-mahnende Blicke trafen den Zeugwart Michael Gorgas. Hatte "Mille" etwa mehr Materialkisten eingepackt als üblich?

Training bei Sonnenschein
Am Montagnachmittag hat der Trainerstab zur ersten Trainingseinheit im etwa fünf Kilometer vom Spielerquartier entfernten Trainingsgelände geladen. Angesichts von Außentemperaturen von gut 20 Grad sind tolle Bedingungen zu erwarten. In der kommenden Woche soll sich das Team von Dieter Hecking jener Grundlagenarbeit widmen, die Voraussetzung für die nötige Rückrundenform sein wird. Das sportliche  Highlight bildet dabei das Viererturnier, bei dem neben 96 auch Hertha BSC Berlin, Rapid Wien und die Grashoppers aus Zürich antreten – ein echter erster Prüfstein.
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