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"Wir werden nochmal alles reinschmeißen"

Einer kennt unseren kommenden Gegner TSG 1899 Hoffenheim besonders gut: Pirmin Schwegler lief von 2014 bis 2017 im Trikot der Kraichgauer auf, bevor er im Sommer dann bekanntermaßen zu uns an den Maschsee wechselte. Wie der Kontakt zu seinem Ex-Klub mittlerweile aussieht, wie die Marschroute für den Hinrundenendspurt aussieht und welch lobende Wort er für 96 und seine Teamkollegen findet, lest Ihr hier!

Pirmin Schwegler über...

  • ...seinen Wechsel von Hoffenheim zu 96: Im Nachgang hatte ich noch Kontakt zu Julian Nagelsmann, der mir gesagt hat, er hätte mich schon gerne dabei. Ich habe Hannover 96 aber bewusst gewählt und nie etwas bereut. Ich wollte mehr Aussicht auf Spielen und das war hier definitiv gegeben.

  • ...Kontakte zu seinem Ex-Klub: Ich habe noch viel Kontakt zum Team drumherum, immer mal wieder mit einem Physio, dem ich schreibe oder mit dem ich telefoniere oder auch mit einem Athletiktrainer. Ab und an dann auch zu Spielern - vor allem Nadiem Amiri und Mark Uth sind die Jungs, mit denen ich ab und zu schreibe.

  • ...das Duell am Sonntag: Es ist in dem Sinne etwas Besonderes, weil ich da viele kenne und echt schon Freundschaften draus geworden sind. Das ist dann immer schön, aber im Endeffekt ist es, wenn das Spiel losgeht, nichts groß Besonderes.

  • ...André Breitenreiter und sein Trainerteam: Wir haben hier einen fantastischen Trainer, der sehr viel drauf hat. Bei allem Hype, der um andere veranstaltet wird, würde ich ihn auch hypen (lacht). Ich weiß nicht, wie er allgemein wahrgenommen wird, aber es wäre schlimm, wenn es nicht positiv gesehen würde. Die Arbeit hier ist außergewöhnlich, allgemein von den Leuten, die am Werk sind.

  • ...den Hinrundenendspurt: Wir können die bisherige Saison noch veredeln. Wir sind auf einem total richtigen Weg, aber ich möchte da schon noch was drauflegen. Auch wenn man natürlich zu spüren bekommt, dass Ausfälle uns hart treffen. Wir werden nochmal alles reinschmeißen in die letzten drei Spiele und ich hoffe, dass wir dann nochmal etwas Zählbares mitnehmen.

  • ...die verbleibenden drei Aufgaben gegen Hoffenheim, Hertha und Leverkusen: Wir haben jetzt oft bewiesen, dass wir als geschlossene Einheit minimum auf Augenhöhe mithalten können. Und das ist jetzt nochmal das Ziel für die letzten drei Spiele. Es sind alles Gegner, die normal über uns eingestuft werden, aber das kann man mit anderen Dingen auffangen. In der Vergangenheit haben wir es gut gemacht, dass wir extrem gut verteidigen, als Einheit ungemütlich sind und nach vorne auch immer wieder Qualität haben, um dem Gegner wehzutun. Und das müssen wir wieder auf den Platz bringen.

  • ...Hannover 96 und seine Teamkollegen: Ich fühle mich hier total wohl. Weil ich einerseits sportlich etwas vorgefunden habe, was mir gut tut, es aber auch im Persönlichen passt. Es ist hier eine extrem coole Truppe und man spürt, dass der eine für den anderen da ist. Das spürt man auch, wenn man die Mädels untereinander sieht, die sich gut verstehen und untereinander helfen. Es herrscht einfach eine große Verbundenheit im Team - und auch ums Team. Es zeichnet uns bisher aus, dass wir extrem gut zusammen funktionieren und das sollten wir auch beibehalten - auch wenn es mal etwas ungemütlicher werden sollte.