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Ein Pokalsieg und ein Meistertitel: Ex-96er feiern Erfolge

Das Saisonziel wurde mit Bravour erreicht: Unsere Roten spielten – trotz zahlreicher Nebengeräusche von außen – eine starke erste Spielzeit nach dem Wiederaufstieg, steckten zu keiner Zeit im direkten Abstiegskampf und machten bereits zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt klar. Wir haben mal geschaut, welche ehemaligen 96er in dieser Saison ebenfalls Erfolge feiern konnte – und sind dabei auf einen Pokalsieg und sogar einen Meistertitel gestoßen.

"Schulle" holt den Ösi-Pott
2016 verließ Christian Schulz Hannover 96 und schloss sich dem österreichischen Erstligisten Sturm Graz an. Im Laufe der aktuellen Saison fasste er den Entschluss, dass seine zweite Spielzeit in der Steiermark seine letzte sein würde. Zum Abschluss seiner Karriere holte er nun noch einmal einen Titel. Im ÖFB-Pokalfinale besiegte Sturm den großen Rivalen Red Bull Salzburg nach Verlängerung mit 1:0.

"Schulle" selbst stand zwar im Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz. Als Kapitän durfte er die Trophäe dann später in Empfang nehmen und als erster in den Himmel recken.

Und wie geht es weiter beim inzwischen 35-Jährigen? Sein Vertrag in Graz läuft am Ende der Spielzeit aus. Anfang April sprach er im Interview mit hannover96.de über die Zukunftsplanung mit seiner Familie: "Wenn die Zeit in Graz vorbei ist, werden wir sicher nach Hannover zurückkehren." Womöglich sogar zu 96 – Gespräche über eine Aufgabe in der 96-Akademie werden geführt.

Meistertrainer Nestor El Maestro
Er war einer der Väter der erfolgreichen Europa League-Zeit von Hannover 96 – allerdings agierte Nestor El Maestro als Co-Trainer von Mirko Slomka stets im Hintergrund. Nach weiteren Engagements als Assistent – 2014 erneut mit Slomka beim Hamburger SV sowie 2016/17 unter Thorsten Fink bei Austria Wien – wagte er schließlich den Schritt in die erste Reihe. Zu Beginn der Saison 2017/18 wurde er im Alter von nur 34 Jahren Cheftrainer des slowakischen Erstligisten FC Spartak Trnava – assistiert von seinem damals erst 24-jährigen Bruder Nikon als Co-Trainer.

Und das Gespann funktionierte: Direkt in ihrer Premierensaison führten die beiden den Klub überraschend zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte. In der kommenden Spielzeit tritt Trnava also in der Qualifikation zur Champions League an.
hec