Tischfußball

Deutscher Meister!

Hannover 96 verteidigt den Titel im Mannschaftstischfußball. Mit einem souveränen Sieg gegen TFBS Koblenz wurde das Finale in Bonn gewonnen...


Eigene Stärken betont
Die Herrenmannschaft überzeugte im Finale vollkommen und gewann mit 8:4. Dem Doppel Minyoung Bai und Björn Krutzki war es vorbehalten, den entscheidenden Punkt zu holen. Der Jubel war umso größer, da Koblenz Hannover im letzten Jahr in einem Vorrundenspiel und in der Saison 2016 im Halbfinale, jeweils deutlich, geschlagen hatte. Spielertrainer Ingo Aufderheide hatte deswegen in der Mannschaftsbesprechung darauf hingearbeitet, die eigenen Stärken zu betonen, anstatt sich ausschließlich auf den Gegner zu konzentrieren. Die Einwechslung des routinierten, reaktionsstarken Verteidigers Knuth Strecker sorgte zudem für Sicherheit und die frühe Führung.

Ungeschlagen durch die Saison
Es glückte sogar, diese Saison unbesiegt zu bleiben. Im April gelangen fünf Vorrundensiege, wobei eine überragende Einzelleistung von Kapitän Johannes Wahle noch einen Rückstand gegen die Stars von den Bears Berlin umbog. Die Zwischenrunde am Samstag wurde mit drei souveränen Siegen abgeschlossen.

Velasco und Co. stark
Im Halbfinale kam es dann zur Neuauflage des Vorjahresfinals gegen Eintracht Frankfurt, den finanzstärksten Verein der Bundesliga. Die Eintracht hatte sich einiges vorgenommen,  da die Niederlage im Penaltyschießen im Vorjahr sehr schmerzte. Und in der Tat befand sich Hannover 96 mit 5:7 im Hintertreffen. Zwei Siege mussten her, um sich noch ins erneute Penaltyschießen zu retten. Frankfurt führte im ersten Satz und konnte das vorentscheidende 3:1 (Sätze werden bis 5 gespielt) schießen, ehe der vorher unglücklich aufspielende Oke Harms für die Wende sorgte, drei Bälle hielt und diese auch noch dreimal in Folge von der Verteidigerreihe versenkte. Das Momentum war nun auf der Seite der Hannoveraner und Marvin Velasco zeigte seine überragenden Fähigkeiten, als er seinen Goalie Oke Harms im letzten Satz nahezu beschäftigungslos ließ und die Frankfurter 5:0 abfertigte.

Starker Siegeswille
Im Penaltyschießen lag Hannover zunächst 0:1 zurück, ehe das langjährigste Teammitglied Ruben Heinrich und Kapitän Johannes Wahle jeweils den gegnerischen Schuss abwehrten und den eigenen Penalty verwandelten. Nach dieser Willensleistung war 96 im Finale dann nicht mehr zu bremsen.

Die Tischfußballabteilung bedankt sich für jegliche Unterstützung, insbesondere von Helmut Hanekamp und Miriam Pörings!