Pressekonferenz

Gegen Dortmund "für Nadelstiche sorgen"

Das erste Auswärtsspiel 2019 steht an! Vor dem Duell mit Borussia Dortmund sprechen André Breitenreiter und Horst Heldt über die Medienberichte Anfang der Woche, die personelle Situation und den Matchplan für das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer. Schaut Euch hier die komplette Pressekonferenz an oder lest die wichtigsten Aussagen unseres Trainers und unseres Managers zusammengefasst!

Die wichtigsten Aussagen von André Breitenreiter und Horst Heldt zusammengefasst:

  • Breitenreiter über die Personallage: Felipe ist die Woche krank gewesen, war heute im leichten Lauftraining. Es ist sehr fraglich, weil er jetzt auch noch Antibiotikum nimmt, ob er zur Verfügung stehen kann. Des Weiteren hat sich Olli Sorg am Dienstag in der letzten Aktion im Training einen Hexenschuss zugezogen. Es ist jetzt schon deutlich besser, aber auch da ist der Einsatz mit einem großen Fragezeichen versehen. Walace plagt sich mit muskulären Problemen, weswegen wir ihn heute beim Torschusstraining rausgenommen haben. Sicherlich ist auch hinter seinem Einsatz ein Fragezeichen.

  • Breitenreiter über Jonathas: Er versprüht Optimismus, ist positiv und wird im Kader stehen. Ob er von Beginn an spielt, das lasse ich natürlich offen, weil wir bis dahin noch etwas Zeit haben.

  • Breitenreiter über Noah Joel Sarenren Bazee: Er ist jetzt seit zwei, drei Tagen wieder im Teamtraining dabei. Jeder weiß, dass Geschwindigkeit für unser Spiel wichtig ist und er uns auch gut tun würde. Wir warten morgen das Training ab, hoffen, dass bis dahin nichts passiert und dann ist er sicherlich auch eine Alternative für den Kader.

  • Breitenreiter über Vertrauen in seine Person: Wir haben elf Punkte nach 18 Spielen, das ist viel zu wenig, und dafür bin ich sportlich verantwortlich. In der Vergangenheit wäre der Trainer in Hannover schon lange entlassen worden - ob nun zurecht oder zu unrecht. Das spricht für ein großes Vertrauen von Herrn Kind in meine Person.

  • Breitenreiter über die Medienberichte zu Beginn der Woche: Wenn wir das Spiel gegen Bremen gesehen haben, in dem die erste Viertelstunde okay war und wir dann in alte Muster zurückgefallen sind, dann hätte mich das als Zuschauer genauso enttäuscht, wie es mich als Trainer enttäuscht hat. Das war viel zu wenig von unserer Mannschaft und auch dafür bin ich verantwortlich. Von daher kann ich diese Diskussion auch absolut nachvollziehen, weil ich eben auch Hannoveraner bin. Ich bin in diesem Verein groß geworden, wir haben hier große Erfolge gefeiert mit dem Aufstieg, der nicht selbstverständlich war, mit einem sicheren Klassenerhalt in der Bundesliga. Und jetzt haben wir eine schwierige Phase. Es ist völlig normal, dass man auch darüber nachdenkt, vielleicht auch einen neuen Impuls zu bringen, um der Mannschaft eine andere Ansprache, andere Trainingsinhalte zu vermitteln. Damit bin ich absolut klar.

  • Breitenreiter über den Umgang mit der Situation: Worüber ich enttäuscht bin, ist, dass man mit mir darüber nicht gesprochen hat, denn ich glaube, wir haben in der ganzen Zeit und auch nach wie vor eigentlich immer sehr vertrauensvoll gehandelt. Und ich hätte mir einfach gewünscht, dass man mit mir auch offen darüber spricht, weil ich das nachvollziehen kann, wenn man der Mannschaft einen neuen Impuls geben möchte. Weil es einzig und allein darum geht, dass Hannover 96 die Klasse hält.

  • Heldt über den Umgang mit der Situation: Wenn André das so empfunden hat, muss man das akzeptieren und respektieren. Das ist ein Vorwurf, den er verdeutlicht hat, und den muss man dann auch annehmen. Es geht gar nicht darum, ob richtig oder falsch, sondern es geht darum, wie man es empfindet. Und André hat es so empfunden und dann ist es einfach nicht gut. Er empfindet es so, hat es klar zum Ausdruck gebracht und damit ist es dann schon falsch.

  • Breitenreiter über das Duell mit dem BVB: Ich traue es meiner Mannschaft immer zu, dort erfolgreich zu spielen, auch wenn das Bremen-Spiel vielleicht keinen Anlass dazu gibt und wahrscheinlich keiner darauf Hoffnung hat. Ich glaube immer daran und entsprechend haben wir in dieser Woche mit guter Stimmung konzentriert gearbeitet. Mit einer Leistung wie aus dem Hinspiel haben wir durchaus Chancen, dort für Nadelstiche zu sorgen - oder vielleicht sogar für eine große Überraschung. 

  • Heldt über das Spiel am Samstag: Ich würde mir wünschen, dass wir eine Mannschaft auf dem Platz sehen, die sich wehrt, die sich der Situation stellt. Wie Andre es richtig gesagt hat: Sie sind und werden dementsprechend optimal vorbereitet werden. Sie werden einen Matchplan bekommen, wie wir gegen so einen übermächtigen Gegner bestehen können. Und mein Wunsch ist, dass eine Mannschaft da ist, die sich wehrt und alles versucht, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Art und Weise wird eine entscheidende Rolle spielen, nicht aufzugeben und Lösungen zu finden. Sie müssen die Verantwortung übernehmen auf dem Platz.