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eSports: Strietzel und Becker starten beim VBL Grand Final

Die 96-eSportler Christoph Strietzel und Marco Becker haben sich in einem teaminternen Turnier die Startplätze für das VBL Grand Final gesichert - und wollen Mitte Mai für Furore sorgen.

Christoph Strietzel (links) und Marco Becker spielen um den deutschen Meistertitel an der Konsole.

Teaminternes Qualifikationsturnier
Die Entscheidung ist gefallen: Christoph Strietzel und Marco Becker vertreten Hannover 96 beim VBL Grand Final und spielen am 11. und 12. Mai um den deutschen Meistertitel im Einzelspielermodus. Die beiden eSportler der Roten setzten sich in einem teaminternen Qualifikationsturnier gegen ihre Kollegen Erol Bernhardt und David Houdek durch. "Wir werden uns jetzt akribisch auf das Grand Final vobereiten", sagt 96-Coach Dennis Jackson, "natürlich sind Erol und David enttäuscht, dass sie nicht dabei sein können - aber sie werden Christoph und Marco unterstützen und wünschen ihnen viel Erfolg."

Vier Spieler, zwei Startplätze
Die Mannschaft von 96-Coach Dennis Jackson hatte sich als Tabellenfünfter der VBL Club Championship direkt für das VBL Grand Final qualifiziert - darf aber über diesen Weg nur zwei Spieler zum VBL Grand Final schicken. Bitter: Erol Bernhardt und David Houdek dürfen sich auch nicht über die VBL Open qualifizieren. "Jeder Spieler musste sich vor der Saison entscheiden, ob er an der VBL Club Championship teilnehmen möchte - oder ob er sich über die VBL Open für das VBL Grand Final qualifizieren möchte", erklärt 96-Coach Dennis Jackson. Für das 96-Quartett war klar, dass es auf jeden Fall in der virtuellen Bundesliga an den Start gehen wollte - mit der Folge, dass nun eben nur zwei von vier Spielern zum Finale fahren können.

Marco Becker will unter die Top vier
Diese beiden heißen in diesem Jahr also Christoph Strietzel und Marco Becker. Und speziell Marco Becker hat sich für das Turnier einiges vorgenommen. "Ich möchte auf jeden Fall die K.-o.-Runde erreichen, und mein Ziel sind die Top vier", sagt er. "Ich werde sehr viel trainieren, um dieses Ziel zu erreichen." Auch Strietzel möchte die Gruppenphase überstehen, "denn ein frühes Ausscheiden nach so einem langen Weg bis ins Grand Final wäre sehr schade". Aber: "Ich bin mir bewusst, wie schwer die Aufgabe wird. Ich freue mich riesig auf das Turnier. Dann gilt es, die beste Leistung abzurufen."
hop