TL Stegersbach, Profis

Der Tag mit Linton & Flo: Über Kraftzirkel, Wien und Linton im Tor

Linton Maina und Florent Muslija lassen Euch jeden Tag in Stegersbach hautnah am Trainingslager unserer Roten teilhaben. Heute erzählen sie in ihrem ganz besonderen Trainingslager-Tagebuch vom Elfmeterschießen gegen die Fans und von dem Besuch in einer Stadt, die ihnen sehr gefallen hat.

Beim Elfmeterschießen im Thermenstadion gegen die mit nach Stegersbach gereisten 96-Fans gab es eine Premiere. Im Tor der 96-Profis stand Linton Maina.

Linton: Ich habe - glaube ich - drei Elfmeter gehalten und mir zwei oder drei selber reingehauen. Ich wollte schon jeden Ball halten, und freiwillig habe ich keinen reingelassen. Aber das Wichtigste ist: Das war cool und hat mir richtig Spaß gemacht. Ich finde es wichtig, Nähe zu den Fans aufzubauen.

Flo: Falls mal alle Torhüter verletzt sind, kann ich Linton auf jeden Fall empfehlen ... Er hat sich als Torwart bewiesen, es war schön anzuschauen, wie er da auf der Linie pariert hat. Aber er würde mir vorne natürlich fehlen, deshalb hoffe ich, dass unsere Torhüter sich nicht verletzten und er uns mit seinen Qualitäten auf dem Feld helfen kann.

Die 96-Profis hatten den Montagnachmittag und - abend frei.


Flo: Wir sind mit dem Bulli, also einem Neunsitzer, nach Wien gefahren. Kleine, große Gruppe, so wie es Linton angekündigt hatte. Man hat uns vorher erzählt, dass Wien sehr schön sein soll - so war es auch. Wir waren in der Innenstadt, haben zusammen gegessen und uns in ein Café gesetzt - und in die Shoppingläden sind wir auch gegangen. Aber wir haben nichts gekauft. Man muss ja nicht immer kaufen, kaufen, kaufen, man kann auch mal sparen. Abschalten, Zeit genießen - das tat gut.

Linton: Wien wäre auf jeden Fall noch mal einen Besuch wert, auch wenn im Trainingslager dafür keine Zeit mehr ist.

Heute Morgen hatte Trainer Mirko Slomka mit seinem Team einen sehr anspruchsvollen und abwechslungsreichen Zirkel im Thermenstadion aufgebaut. Eine der Stationen waren Körper-Kontaktübungen mit Athletik- und Rehatrainer Dennis Fischer.


Flo: Die Übung mit Dennis war mit die beinintensivste. Ich hatte die Übung gleich zum Anfang und habe das in den Beinen danach gespürt. Der ganze Zirkel war sehr intensiv und anstrengend, aber man lernt immer Dinge, zum Beispiel in der genannten Übung, dass man den Körperschwerpunkt in den Zweikämpfen tiefer halten sollte - das hilft jedem Einzelnen.

Angestrengte Gesichter: Beim Kraft-Ausdauer-Spielformen-Zirkel...
...ging es am Dienstagvormittag ordentlich zur Sache.

Linton: Am meisten Spaß macht allen immer Zwei gegen Zwei. Auch cool war die Übung, bei der es darum ging, nach der Ballannahme schnell in Minitore abzuschließen. Mir hat der Zirkel Spaß gemacht, er hilft, in punkto Kraft zuzulegen.

Am morgigen Mittwoch steht Trainingslagerspiel Nummer 3 an in Graz gegen den Zweitligisten AK.

Linton: Wir wollen nicht nur in der Saison, sondern auch in der Vorbereitung immer gewinnen. Im Test ist es aber noch wichtiger, gut zu spielen, das umzusetzen, was wir trainiert haben. Wir müssen so spielen wie gegen Rostov.

Flo: Genau, sich selbst fordern, Selbstvertrauen holen durch gute Aktionen, Tore oder Torvorlagen. Der Anspruch von jedem Einzelnen sollte sein, das Maximum rauszuholen. Ich denke, bisher machen wir das sehr ordentlich.
hr