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AOK-Gesundheitstipp Februar: Vorsätze für 2021 - Was lehrt die Corona-Krise?

Mehr Zeit, mehr Sport, weniger Stress und gesünder leben – das sind die üblichen Vorsätze für das neue Jahr. Oft bleibt es bei gut gemeinten Wünschen. Doch Corona hilft uns auf die Sprünge und macht Mut, etwas zu verändern. Welche Veränderungen hat Corona angestoßen, die man 2021 ausbauen möchte? Die AOK hat zwei Vorschläge für mögliche Vorsätze.

Bewusster leben
In Zeiten von Lockdown und Kontaktbeschränkungen sind Menschen unfreiwillig aus dem Hamsterrad des Alltags hinauskatapultiert worden. Statt von Termin zu Termin zu hetzen, hocken sie oft zu Hause und können sich ganz in Ruhe fragen: Was vermisse ich? Was brauche ich? Worauf kann ich verzichten? Was hat mich schon immer gestresst? Was wollte ich schon lange mal ändern?

Was lehrt die Corona-Krise? (Foto: AOK)

Bewusster leben – so könnte ein Vorsatz für 2021 lauten. Mit weniger Ablenkungen von außen kann es leichter fallen, sich auf Wesentliches zu besinnen und die kleinen Freuden des Alltags mehr zu genießen. Auf einmal werden die ArbeitskollegInnen, Familie, Nachbarn oder FreundInnen wieder wichtiger – während man vorher aus Zeitgründen vielem aus dem Weg gegangen ist. Zusammen einen Kaffee vor dem Laptop trinken wird nun sehr wertvoll. Auch alte, vergessen geglaubte Freundschaften können wieder aufleben und das eigene Leben runder werden lassen.

Was vorher langweilig erschien oder stressbedingt nicht möglich war, kann nun zum Highlight des Tages werden. Zum Beispiel zu Hause kochen und neue Rezepte ausprobieren.

Nachhaltiger leben
Corona wirkt wie eine Lupe, die uns unsere Lebensweise sowie soziale und ökologische Missstände vor Augen führt. So zeigt sich in der Krise auch, wie sehr Menschen mit der Natur zusammen- und von ihr abhängen. Corona kann deshalb perspektivisch zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit anhalten. Auf Flüge, Fern- und Dienstreisen verzichten? Was vor Corona vielleicht als Zumutung empfunden wurde, muss nun gelernt oder zumindest als zeitweilige Einschränkung akzeptiert werden. Es hat sich ja gezeigt: Es geht! Und kann sogar guttun -  nicht nur uns selbst, sondern auch der Umwelt. Warum also nicht das Auto stehen lassen und dafür auf das Fahrrad steigen? Und die neue Freude am eigenen Garten oder an der Natur zeugt davon, dass man nicht immer in die Ferne reisen muss, um Erholung zu finden. Warum schon wieder neue Klamotten kaufen, wenn beispielsweise die Lieblingshose eigentlich nur zum Schneider muss? Und statt sich im vollen Supermarkt der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen, kann der kleine Laden um die Ecke oder die gelieferte Kochbox vom Biohof eine gute Alternative sein. Das Konsumverhalten zu überdenken, schont Ressourcen, den Geldbeutel und fördert eine gesunde Lebensweise.

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