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Michael Esser: "Die Enttäuschung sitzt extrem tief"

Nach der 1:2-Niederlage gegen die Würzburger Kickers nehmen Gerhard Zuber und Michael Esser Stellung zu der enttäuschenden Partie. Seht und lest hier alle Stimmen zum Spiel.

96-Sportdirektor Gerhard Zuber: Wir hatten uns viel vorgenommen für dieses Spiel, wollten es unbedingt gewinnen und unterm Strich müssen wir festhalten, dass wir ein sehr schlechtes Spiel abgeliefert haben, hatten kaum Ideen mit dem Ball und haben daher verdient verloren. Jetzt haben wir sechs Spiele nicht gewonnen und das merkt man. Dann geht es nicht so leicht von der Hand, aber unterm Strich war es heute einfach zu wenig. Wir haben jetzt drei Tage Zeit und dann gibt es direkt eine neue Herausforderung. Wir dürfen die Köpfe jetzt nicht hängen lassen, müssen gut regenerieren und bestmöglich am Sonntag wieder in das Spiel gegen Heidenheim gehen.  

96-Cheftrainer Kenan Kocak: Das war ein gebrauchter Abend für uns. Wir haben verdient verloren und heute einen rabenschwarzen Tag erwischt, an dem nahezu nichts funktioniert hat. Ich nehme die Verantwortung auf mich und deswegen gibt es dazu auch nicht viel zu sagen. Ich bin dafür verantwortlich, was auf dem Platz abläuft, und deswegen stelle ich mich vor die Mannschaft und nehme die Niederlage auf meine Kappe.

Würzburg-Coach Ralf Santelli: Wir waren gut vorbereitet und haben versucht, die Chance, die wir hatten, zu nutzen. Wir haben sehr engagiert, lauf- und zweikampfstark dagegengehalten. Insgesamt gesehen haben wir einfach nicht aufgesteckt und ich hatte das Gefühl, dass die Jungs einfach mehr wollten, gierig waren und letztendlich haben sie sich mit dem Sieg eine wunderschöne Heimfahrt ermöglicht.

96-Keeper Michael Esser: Die Enttäuschung sitzt extrem tief. Wir haben uns das heute ganz anders vorgestellt und sind eigentlich ganz gut ins Spiel gekommen. Schon in der ersten Halbzeit wurde es dann Stück für Stück immer weniger.  Das zieht sich jetzt schon durch die ganze Saison, dass wir einfach nicht konstant genug spielen - das hat mit Sicherheit verschiedene Gründe. Heute haben wir nicht effektiv genug nach vorne gespielt und dann wird es gegen jeden Gegner schwer. Wenn man in einer Saison zweimal gegen den Tabellenletzten verliert, sowohl das Auswärtsspiel, als auch im Heimspiel, dann darf man nicht mehr vom Aufstieg reden.     

Michael Esser zeigte sich nach der Niederlage gegen die Würzburger Kickers enttäuscht. (Foto: Martin Ewert)