Stimmen, Profis

"Müssen uns an die eigene Nase greifen..."

"...und es am Mittwoch besser machen" - so lautet das Fazit von Marvin Bakalorz nach dem 3:3-Unentschieden bei Arminia Bielefeld. Auch Kenan Karaman, Niclas Füllkrug und Stefan Strandberg haben sich den Fragen am 96TV-Mikrofon gestellt. Dazu gibt's die PK nach dem Spiel mit Daniel Stendel und DSC-Trainer Rüdiger Rehm.

Die 96TV-Videostimmen:


96-Trainer Daniel Stendel:
"Viel Positives kann ich heute nicht berichten. Ich denke, dass die Moral in der zweiten Halbzeit, der gewonnene Punkt und unsere sensationellen Fans das Beste an diesem Tag sind. Wie wir ins Spiel reingekommen sind – oder besser: wie wir nicht ins Spiel reingekommen sind –, wie wir insgesamt über die 90 Minuten versucht haben, uns Torchancen zu erspielen, das war sicherlich nicht das, was wir können und was wir uns vorgestellt haben."

DSC-Trainer Rüdiger Rehm: "Für uns ist es natürlich sehr ärgerlich, dass wir in der letzten Minute diesen Gegentreffer hinnehmen müssen. Wir sind unheimlich stolz auf das, was unsere Truppe heute abgeliefert hat. Vor allem in der ersten Halbzeit war es der Fußball, den wir uns vorstellen. Die Standardsituationen haben uns vielleicht ein bisschen einen Strick gedreht, so dass wir das Spiel nicht haben für uns entscheiden können."

Startelf-Debütant Marvin Bakalorz: "Dreimal zurück zu kommen und zu zeigen, dass die Mannschaft lebt – auch bei einer schlechten Leistung –, das ist immer gut. Das werden wir auch in den nächsten Wochen brauchen. Es ist schön, dass wir einen Punkt mitgenommen haben, aber wir sind nicht zufrieden mit unserer Leistung. Wir müssen uns jetzt an die eigene Nase greifen und es Mittwoch besser machen."

Torschütze Kenan Karaman: "Wenn man den Spielverlauf sieht, dann können wir zufrieden sein. Die Bielefelder hatten noch zahlreiche Chancen. Am Ende der ersten Halbzeit hätte es auch gut anders stehen können. Deswegen sind wir froh, dass wir das Spiel gedreht und einen Punkt mitgenommen haben."

Angreifer Niclas Füllkrug: "Katastrophale erste Halbzeit – das darf nie wieder passieren. Fußballerisch war das auch nichts Großes, aber wenigstens eine gute kämpferische Leistung. Da kann man nur sehen, dass man trotzdem zwei Tore erzielt."

Stefan Strandberg nach seinem Premieren-Spiel: "Unsere erste Hälfte war sehr schlecht. Es ist nicht akzeptabel, wie wir gespielt haben. Wir müssen die Hand heben und 'Sorry' sagen. Das war heute einfach nicht gut genug. Die zweite Hälfte war auch nicht gut, aber zumindest haben wir uns ins Spiel gekämpft und das hat uns am Ende den Punkt gebracht."

Die PK nach dem Spiel: