Pressekonferenz

"96 ist zuhause eine Macht"

Vor dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München sprechen Daniel Stendel und Horst Heldt über die bisherige Zusammenarbeit, den Umgang mit der aktuellen Situation und den kommenden Gegner. Seht hier die komplette Pressekonferenz und lest die wichtigsten Aussagen unseres Trainers und unseres neuen Managers zusammengefasst!

Die wichtigsten Aussagen von Daniel Stendel und Horst Heldt zusammengefasst:

      • Stendel: Wir wollen Spiele gewinnen und das haben wir in den letzten zwei Spielen nicht geschafft. Also geht es darum, am Samstag erfolgreich zu sein und dafür schauen wir positiv nach vorn. Ich bin als Spieler, Trainer und Mensch gleich: Ich bin ein Kämpfer und schaue immer nach vorn. Die Maxime ist, hart zu arbeiten und das wird sich am Ende auszahlen - und das tun wir. Wir haben in dieser Saison schon den ein oder anderen Rückschlag hinnehmen müssen, aber sind immer stärker wiedergekommen. Wir sind hochmotiviert für Samstag.

      • Stendel: Bei 1860 München hat es im Winter die ein oder andere Veränderung gegeben, auf der Trainerposition und im Kader. Deswegen ist es sicherlich nicht 1:1 vergleichbar mit der Hinserie. Das war sicherlich eins unserer besten Spiele in München und an diese Leistung werden wir versuchen anzuknüpfen. Da haben wir ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht, haben dem Gegner wenig Möglichkeiten gegeben, auf unsere Chance gewartet und dann eiskalt zugeschlagen.

      • Heldt: Es macht total viel Spaß hier. Ich bin froh, dass unser Trainer einen Wochenplan gibt, so kann ich meine Termine so legen, dass ich natürlich rund ums Training auch beim Trainerteam und der Mannschaft bin - das ist mir am wichtigsten, den Fokus erstmal darauf zu legen. Die Mannschaft arbeitet fokussiert mit dem Trainerteam, aber gleichzeitig ist auch der Schuss Lockerheit da, der vorhanden sein muss. Man kann nicht nur mit gesenktem Kopf rumgehen.

      • Heldt: Es ist immer wichtig, einfach mal zuzuhören, sich etwas erzählen zu lassen. Aber gleichzeitig ein Bewusstsein für die eigenen Stärken zu schaffen, die ja schon oftmals gezeigt wurden. Man muss positiv mit dem ganzen Thema umgehen und sich der Situation stellen. Dabei halte ich viele Einzelgespräche für sinnvoll. 

      • Stendel: Horst Heldt und ich haben einen sehr guten Austausch. Man merkt, dass er eine große Menge an Erfahrung mitbringt. Wir ticken schon sehr ähnlich, sind sehr fokussiert und schauen nach vorne.

      • Stendel: Wenn jemand Rückschläge wegstecken kann, ist es diese Mannschaft. Wir sind sensationell zurückgekommen, ob nach nicht so positiven Ergebnissen, aber auch innerhalb eines Spiels.

      • Stendel: Seit ich hier sitze und hier arbeiten darf, ist es eine große Herausforderung für mich, die mir Spaß macht und auf die ich Bock habe. Das hat sich auch nicht verändert. Mein Trainerteam, die Mannschaft und ich tun alles, um unsere Ziele zu erreichen und ich glaube, dass wir da auf einem guten Weg sind.

      • Heldt: Das wichtigste ist, ein Bewusstsein der eigenen Stärke herauszuarbeiten. Es ist erst ein Spiel verloren worden zuhause, 96 ist zuhause eine Macht. Man muss sich gemeinsam daran erinnern, wie diese vielen Siege zustande gekommen sind, was dazu beigetragen hat und mehr über das Positive reden als über mögliche Schreckensszenarien.

      • Heldt: 1860 ist ein Kultverein und es wäre ihnen auch zu gönnen, dass sie, nachdem wir aufgestiegen sind, vielleicht in den nächsten ein, zwei Jahren auch dieses Ziel verfolgen können, weil ich finde, dass so ein Verein perspektivisch auch in die erste Liga gehört. Ich maße mir nicht an, tatsächlich bewerten und beurteilen zu können, was da so alles wirklich stattfindet, aber ich lese natürlich auch viel. Wenn sich das ein Stück weit alles bewahrheitet, dann ist das mehr als befremdlich für mich und eigentlich auch nicht akzeptabel in vielerlei Hinsicht. Wir werden dieses Spiel am Samstag gewinnen und wenn wir mehr Tore machen als der Gegner, ist das gut. Aber sollte der Gegner ein Tor machen in der 91. Minute, dann dürfen die hier jubeln und werden nicht ihrer Plätze verwiesen.