Profis

"Wollten Eddy ein Zeichen geben"

Rundum gelungener Samstag: Beim 1:0-Sieg zum Bundesliga-Auftakt in Mainz setzen unsere Profis nicht nur sportlich ein Ausrufezeichen.

"Haben als Mannschaft überlegt"
Mit ruhigem Gewissen kann man diese Aktion als charakteristisch für unsere Mannschaft bezeichnen: ein Zeichen für und an Edgar Prib. Am Mittwochnachmittag riss sich der frisch zum Kapitän ernannte Linksaußen das Kreuzband, am Freitag wurde er in Augsburg operiert. Parallel machte sich das Team vor dem Spiel in Mainz Gedanken: „Wir haben als Mannschaft überlegt, dass wir Eddy, der ja wirklich einen Schicksalsschlag hatte, ein kleines Zeichen geben wollen“, sagte Keeper und Vertretungskapitän Philipp Tschauner nach dem Schlusspfiff beim FSV.

Eddys Nummer ist auf der Binde
Und dieses Zeichen prangte auf der Spielführerbinde, mit der am Arm "Tschauni" auf den Platz lief: zwei Mal die Prib-Rückennummer 7 war gut sichtbar darauf geflockt, "um einfach zu zeigen, dass er Teil unserer Truppe ist, auch wenn er jetzt lange nicht dabei sein wird. Er bleibt immer bei uns – und der Sieg war sicher auch ein bisschen für ihn." 

"Verschworener Haufen"
Der Teamgeist wird bei 96 oft angesprochen, häufig gelobt – und das Beste daran: Es ist kein hohles Gerede. Der Spirit in der Mannschaft – verbunden freilich mit der tollen Unterstützung von außen – war schon einer der ganz großen Erfolgsfaktoren für den Aufstieg. Spätestens in der 96TV-Doku zur Vorsaison wird das ganz klar deutlich. Auch in dieser Saison ist es kommen die Roten über Geschlossenheit und die Bereitschaft, dass jeder für jeden alles gibt. "Das zeichnet uns aus", hielt Tschauner auch nach dem Mainz-Spiel fest. "Wir gehören alle zusammen und sind ein verschworener Haufen." Und zwar ein Haufen, der mit genau dieser Mentalität in der 1. Liga bestehen kann.
hec