Profis, Vorbericht

Lieblingsgegner Köln!?

Heimspiel in der HDI Arena: Hannover 96 empfängt den 1. FC Köln, der mit der roten Laterne im Gepäck anreist und zudem der Klub ist, gegen den die Roten unter anderem die meisten Siege eingefahren hat.

Aktuelle Form:
"Wenn et klapp, dann klapp et" – das kölsche Sprichwort trifft momentan eher auf Hannover 96 zu als auf den kommenden Gegner. Während die Roten aus fünf Spielen elf Punkte geholt und damit bisher noch keine Niederlage eingesteckt haben, verzeichnet der 1. FC Köln nicht einen einzigen Zähler auf seinem Konto. Fünfmal gingen die Rheinländer als Verlierer vom Platz. Trotzdem ist der Tabellenletzte mit Vorsicht zu genießen, denn das Team von Trainer Peter Stöger ist mit Sicherheit mehr als entschlossen, den ersten Sieg einzufahren. Doch auch die 96er stellen weiterhin den Fuß aufs Punktepedal, um ihrem Ziel - dem Klassenerhalt - schnellstmöglich näherzukommen.

Mit dem derzeitigen vierten Tabellenrang stimmt auf jeden Fall die Richtung, die mit einem Erfolg gegen den FC auch weiterhin beibehalten werden könnte.

Fakten:

  • Gegen keinen anderen Bundesligisten feierte Hannover 96 mehr Siege als gegen Köln (19, wie gegen Stuttgart, Hamburg und Frankfurt).

  • 96 gewann saisonübergreifend jedes der letzten acht Pflichtspiele vor heimischer Kulisse ohne Gegentor. Seit Bundesliga-Gründung 1963 schafften das im Profifußball nur die Bayern – 2011 (achtmal) und 1998/99 (neunmal).

  • Zwei Gegentore nach fünf Spieltagen sind neuer Vereinsrekord für 96 in der Bundesliga. In zehn der 15 Pflichtspiele unter Breitenreiter blieb 96 ohne Gegentor und musste insgesamt nur sieben Gegentreffer hinnehmen (alle in der Fremde).
"Wer denkt, dass wir den 1. FC Köln aus dem Stadion schießen, ist auf dem Holzweg."
96-Trainer André Breitenreiter über den kommenden Gegner

Personal:
Auf André Breitenreiters Verletztenliste sind auch weiterhin Felipe, Jonathas, Edgar Prib, Uffe Bech, Miiko Albornoz und Noah Joel Sarenren Bazee zu finden. Ein möglicher Einsatz von Salif Sané gegen Köln war wegen einer Sprunggelenksprellung, die er sich im Spiel gegen den SC Freiburg zugezogen hatte, stark gefährdet. Nachdem sich der Heilungsverlauf jedoch schon von Donnerstag auf Freitag deutlich verbessert hatte - wie Trainer André Breitenreiter bei der Pressekonferenz mitteilte - steht nun jedoch fest, dass der Senegalese zum Aufgebot für das Match gegen die Stöger-Elf gehört. Auf der Gegenseite sind Jonas Hector, Artjoms Rudnevs und Nikolas Nartey nicht mit von der Partie.

Ausverkauftes Haus gegen Köln?
"Wat kütt, dat kütt" – im besten Fall drei Punkte nach Abpfiff! 45.000 Tickets sind bereits weg - die Aussicht auf ein ausverkauftes Haus und ein Fußballspiel mit einem durchaus erfolgreichen Ende sind also bestens.
nr