Stimmen, Profis

"Das ist brutal ärgerlich"

Die Auswärtsniederlage in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg ist für Sebastian Maier mehr als ärgerlich. Hier gibt's das Flash-Interview und weitere Stimmen!

96-Keeper Michael Esser: Es ist immer ärgerlich, wenn man aus dem Pokal rausfliegt. Natürlich hätten wir das Spiel gerne anders gestaltet, aber wir haben den Ball nicht über die Linie bekommen. Bis auf das Standard-Gegentor haben wir ansonsten ganz gut gespielt. Jetzt müssen wir uns auf die Liga konzentrieren.

96-Stürmer Niclas Füllkrug: Ich denke, wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Phasenweise sah es bei uns, aber auch bei Wolfsburg, ganz gut aus. Nachdem wir den Schwung ein bisschen verloren hatten, haben wir uns wieder in die Partie gekämpft und hatten im Endeffekt auch die besseren Chancen. Es wäre nicht unverdient gewesen, wenn wir in die Verlängerung gekommen oder sogar gewonnen hätten.

96-Angreifer Martin Harnik: Heute ist die bessere Mannschaft ausgeschieden. Bitter, dass wir ausgeschieden sind.

96-Trainer André Breitenreiter: Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen. In den ersten 20 Minuten waren wir spielbestimmend und haben gute Abläufe gespielt, hatten dazu die eine oder andere Großchance. Im Anschluss ist Wolfsburg besser ins Spiel gekommen und war dann etwas variabler, mit guten Aktionen nach vorne. Trotzdem haben wir weiterhin kompakt gestanden und wenig zugelassen. Nach dem Gegentor mussten wir uns etwas schütteln, haben dann aber mit den Wechseln offensiv mehr Druck ausgeübt und hatten ganz klare Chancen, die wir hätten nutzen müssen, um in die Verlängerung zu gehen. Das ist uns leider nicht gelungen.

Wölfe-Coach Martin Schmidt: Nach nervösen 15-20 Minuten zu Beginn haben wir mehr Ballbesitz bekommen, den Ball gut laufen lassen und auch die Räume gefunden, die wir bespielen wollten. Bis auf zwei bis drei Gelegenheiten konnten wir jedoch nicht mehr Druck ausüben. In der Pause haben wir dann besprochen, was wir besser machen wollten und in der zweiten Halbzeit nach dem frühen Führungstreffer mehr Zugriff aufs Zentrum bekommen. Es war ein wichtiger Schritt, dass wir dann die Führung auch über die Zeit gebracht haben.