Pressekonferenz, Profis

"In solchen Spielen benötigt man einen Sahnetag"

In der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund sprechen 96-Trainer André Breitenreiter und Manager Horst Heldt über den möglichen Ausfall von Martin Harnik, die Marschroute gegen den Spitzenreiter sowie die eigene Heimstärke.

Breitenreiter über das Heimspiel gegen Dortmund: Wir freuen uns auf jeden Bundesligisten, aber auf internationale Top-Gegner freut man sich besonders zuhause. Und wir alle wissen, dass man in solchen Spielen einen Sahnetag benötigt. Dann brauchen wir auch noch das Quäntchen Glück. Aber wir haben auch in dieser Saison schon gesehen, dass es Mannschaften gerade in den letzten Spielen gelungen ist, eine Top-Leistung gegen Dortund abzuliefern. Das nehmen wir uns auch vor für morgen. Alles reinzuschmeissen bei toller Atmosphäre und dann sind wir sicherlich nicht chancenlos - auch wenn wir morgen der Außenseiter sind.

Breitenreiter über das Pokalaus gegen Wolfsburg: Die Wolfsburger haben ein Standardtor geschossen und wir unsere Chancen leider nicht genutzt. Von daher sind wir dieses Mal raus. Es gilt in der Liga, den Fokus auf die kommenden Spiele zu setzen. Morgen erstmal gegen Dortmund und bis zum Winter auf die weiteren Spiele, um so viel wie möglich zu punkten, damit wir eine gute Aussichtsposition nach der Winterpause haben.

Breitenreiter zum Personal: Wir werden entsprechend die elf Leute auf den Platz bringen, von denen wir zunächst einmal überzeugt sind, dass sie für dieses Spiel und diesen Gegner am Besten sind. Ob das nun bedeutet, dass viele zurückkehren oder auch viele gleichbleiben, dass wird sich heute nach dem Abschlusstraining entscheiden. Philipp Tschauner steht wieder im Tor, leider hat Martin Harnik über Nacht Fieber bekommen und plagt sich auch mit Schüttelfrost und Gliederschmerzen herum. Es ist nahezu ausgeschlossen, dass er morgen auf dem Platz steht. Martin ist für uns ein sehr wertvoller Spieler und natürlich schwächt uns dieser mögliche Ausfall. Es ist aber dadurch womöglich auch Platz für einen anderen Spieler, der seine Chance wittert und diese vielleicht auch nutzen möchte.

Heldt über die Borussia: Sie verfügen über eine extrem starke Mannschaft, die in allen Wettbewerben vertreten ist. Sie gehören definitiv zu den europäischen Spitzenmannschaften und deswegen ist es eine sehr schwere Aufgabe für uns. Jetzt wollen wir mal gucken, was wir daraus holen können trotzalledem.

Breitenreiter über die morgige Marschroute: Dortmund hat brutal hohe Qualität. Natürlich müssen wir den Gegner bekämpfen - individuell, aber auch als Mannschaft, um Räume zu schließen und keinen Kombinationsfußball zuzulassen. Die Mannschaften, denen das gelungen ist, waren auch erfolgreich gegen Dortmund. Das ist definitiv eine Möglichkeit, um zum Erfolg zu kommen. Wir müssen die wenigen Möglichkeiten, die sich im Spiel bieten, nutzen. Wir haben über viele Spiele zuhause gezeigt, dass wir gewinnen können und dass es in den vergangenen Heimspielen immer enge Spiele gegen uns waren. Bisher gab es noch keinen Gegner, der uns deutlich dominiert hat, beziehungsweise geschlagen hat. Es ist nicht so leicht, uns zu schlagen - und deshalb gehen wir auch positiv und mit Selbstvertrauen in das Spiel rein. Wir wollen punkten und dann werden wir morgen nach dem Spiel sehen, ob das geklappt hat oder nicht.

Breitenreiter über die Unterstützung im Stadion: Es ist einfach schöner, wenn die eigenen Fans uns lautstark gemeinsam unterstützen - insbesondere zuhause, insbesondere auch immer dann, wenn der Gegner auch viele, lautstarke Fans mitbringt, damit wir nicht nur gefühlt ein Auswärtsspiel haben. Es wäre natürlich toll, wenn uns unsere Fans sehr lautstark unterstützen, damit wir auch in schwierigen Phasen, die auf uns warten, Unterstützung erfahren, um richtig dagegenhalten zu können.