Vorbericht, Profis

Daheim das nächste Topteam ärgern

Am Sonntag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) empfangen unsere Roten zum Jahresabschluss den aktuellen Tabellenvierten Bayer 04 Leverkusen. Während die Breitenreiter-Elf in der heimischen HDI Arena die nächste Spitzenmannschaft ärgern will, ist die Werkself zurzeit das Team der Stunde. Lest hier alles Wichtige zur Partie in unserem Vorbericht!

Aktuelle Form:
Gut eine Woche ist es her, als unsere Jungs in einer denkwürdigen Schneeschlacht die TSG 1899 Hoffenheim mit 2:0 auf die Heimreise schickte und in der HDI Arena am Maschsee erneut ihre Heimstärke demonstrierten. Auch unter der Woche zeigte das Team von Cheftrainer André Breitenreiter beim unglücklichen 1:3 in Berlin eine insgesamt sehr gute Leistung, stand am Ende jedoch mit leeren Händen da. Das soll sich nun daheim im eigenen Wohnzimmer wieder ändern, wenn Tschauner & Co. auf die aktuell allerdings glänzend aufgelegte Werkself treffen:

Die ist nämlich seit insgesamt elf Partien in Folge ungeschlagen und katapultierte sich in dieser Zeit vom 14. auf den vierten Tabellenplatz. Gegen 96 greifen die Mannen von Trainer Heiko Herrlich nach dem dritten Sieg in Serie, unsere Roten dagegen wollen nach den Siegen gegen Schalke, Dortmund und Hoffenheim daheim nun das nächste Spitzenteam ärgern.

Fakten:

  • Zehn unserer 20 Saisontore fielen nach Standards. Zuletzt trafen Harnik & Co. fünf Mal in Folge nach einem Standard.   
  • Am 26. März 1988 gelang unseren Roten gegen Bayer Leverkusen ihr bislang zweithöchster Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte (6:1).    
  • Am Sonntag stehen unsere Roten vor dem 300. Bundesliga-Sieg der Klubhistorie (im 965. Spiel). Die Bilanz bisher: 299 Siege, 239 Remis und 426 Niederlagen. 

Personalcheck:
Wie schon unter der Woche in Berlin stehen 96-Trainer André Breitenreiter bis auf die Langzeitverletzten Edgar Prib (Reha nach Kreuzbandriss), Felipe (Lauftraining nach Sehnenriss im Adduktorenbereich) und Uffe Bech (Knieverletzung) sowie Jonathas (Sehnenteilriss im Oberschenkel) alle Akteure zur Verfügung. Auch Gäste-Coach Heiko Herrlich hat lediglich drei Ausfälle zu beklagen: Aranguiz (Muskelfaserriss in der Wade) und Yurchenko (Fußverletzung) fehlen verletzt, Wendell muss aufgrund seiner Roten Karte aus der Partie gegen Borussia Dortmund am 14. Spieltag ein letztes Mal von der Tribüne aus zuschauen.
nj