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Der "Lieblingsgast" zur Bundesliga-Primetime

Nach drei Begegnungen in Folge Sonntagabends und dem zuletzt bitteren 1:1-Unentschieden in Hamburg geht es für Hannover 96 am Samstag, um 15.30 Uhr in der HDI Arena, gegen den SC Freiburg. Warum die Breisgauer in unserer Arena nicht gerne zu Gast sind, welcher Spieler der Roten besonders häufig gegen Freiburg trifft und wie die Personallage der Teams aussieht, lest Ihr wie gewohnt in unserem Vorbericht!

Aktuelle Form:
Bei fünf Zählern aus vier Partien im Kalenderjahr 2018 stehen unsere Roten nach langer Führung und spätem 1:1-Ausgleich gegen den HSV mit 28 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Der SC Freiburg lauert zwei Ränge hinter der Breitenreiter-Elf und wäre mit einem Auswärtserfolg in ihrem 600. Bundesliga-Spiel gleichauf - am Maschsee konnten die Breisgauer allerdings erst einmal gewinnen (2:1 im November 2012). 

Auch sonst ist unsere Heimspielstätte den Freiburgern in keiner guten Erinnerung: Das letzte Gastspiel in Hannover am 34. Spieltag 2014/15 wurde 1:2 verloren und damit der Abstieg in die zweite Liga besiegelt. Gegenwärtig strotzt die Elf von Trainer Christian Streich vor Selbstvertrauen, sie blieb die letzten neun Bundesliga-Duelle unbesiegt (vier Siege, fünf Remis). Macht nichts: Gegen keinen anderen Bundesligisten holte Hannover 96 durchschnittlich mehr Punkte (2,1) im heimischen Stadion.

Faktencheck:

  • Nur Bayern und Schalke (je 16-mal) trafen in dieser Saison öfter nach Standards als Hannover (15-mal, wie Hertha BSC). Sowieso erzielten unsere Roten mehr als die Hälfte der 29 Saisontore (52 Prozent) nach einer Standardsituation.

  • Martin Harnik erzielte in seinen letzten neun Bundesliga-Spielen gegen Freiburg neun Tore. Überhaupt gelangen nur Robert Lewandowski (13) und Claudio Pizarro (elf) mehr Treffer gegen den SC Freiburg.

  • Hannover 96 und SC Freiburg gehören zu den vier laufstärksten Mannschaften in der Bundesliga; der SCF steht hier sogar auf Platz zwei.

"Im Spiel gegen den Ball gibt es in der Liga keine Mannschaft, die mehr sprintet und mehr Tempoläufe macht als der SC Freiburg. Sie sind griffig, giftig, aggressiv und schalten schnell um. Sie machen es jedem Gegner schwer und sind unheimlich schwer zu bespielen."
André Breitenreiter auf der Pressekonferenz über die Stärken des Freiburger Spiels

Personalcheck:
Trainer André Breitenreiter hat für das Spiel gegen den SC Freiburg die Qual der Wahl. Außer den Langzeitverletzten plagten lediglich Pirmin Schwegler unter der Woche leichte Rückenprobleme. Dennoch konnte Pirmin alle Einheiten vollständig absolvieren und auch Breitenreiter gab auf der Pressekonferenz vor dem Spiel Entwarnung. Auf Seiten der Freiburger sahen Janik Haberer und Nicolas Höfler am letzten Spieltag gegen Leverkusen jeweils ihre fünfte Gelbe Karte und stehen Christian Streich nicht zur Verfügung.
cvm