Pressekonferenz

"Hundertprozentigen Siegeswillen haben"

In der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig sprechen Trainer André Breitenreiter und Manager Horst Heldt über den kommenden Gegner, die derzeitige Situation sowie die Personallage. Lest hier die wichtigsten Aussagen zusammengefasst oder schaut Euch die PK noch einmal in voller Länge an.

Breitenreiter über RB Leipzig: "Zum einen ist es in der Tat ein weiterer großer Gegner, auf den wir treffen, aber wir haben in Dortmund nach mehreren Spielen, die nicht so gut waren, eine gute Reaktion gezeigt. Wir erwarten uns für Samstag mindestens eine ähnliche Leistung, wenn nicht noch eine Schippe mehr. Damit wir auch die Möglichkeit haben, hier zuhause drei Punkte einzufahren. Das ist unser Ziel - in jedem Spiel. Das werden wir uns auch gegen Leipzig vornehmen. Sie wollen sich mit aller Macht für die Champions League qualifizieren. Sie wissen auch, dass sie sich deswegen keinen weiteren Ausrutscher erlauben sollten. Ich erwarte aber, dass wir den Sieg am Samstag mehr wollen. Wir wollen sehen, dass wir hundertprozentigen Siegeswillen haben."

Breitenreiter über die Personalsituation: "Felipe hatte sich den Faserriss im Spiel gegen Frankfurt zugezogen. Es ist bisher noch keine deutliche Besserung eingetreten, so dass er noch rund 14 Tage ausfallen wird. Er trainiert individuell. Florian Hübner ist in dieser Woche im Training umgeknickt und hat sich die Bänder gezerrt. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder ins Training einsteigen kann. An diesem Wochenende steht er nicht zur Verfügung. Charlison Benschop hat sich heute krank gemeldet. Ihlas Bebou hatte sich gestern krank gemeldet. Sein Einsatz ist stark auf der Kippe. In wie weit er heute trainieren wird, ist offen. Noah war unter de Woche raus aus dem Training, weil er einen leichten Tonus auf der Wade hatte. Auch da müssen wir sehen, ob er hundertprozentig zur Verfügung steht und ob es für einen Kurzeinsatz reicht. Martin Harnik war 14 Tage krank. Auch bei ihm müssen wir das Abschlusstraining abwarten und in wieweit er zum Kader dazustößt."

Breitenreiter über die derzeitige Situation: "Die Saison dauert 34 Spieltage. Wann man die Punkte holt, ist letzlich egal. Wir haben das bisher gut gemacht und haben uns deshalb ein Punktepolster erarbeitet, weswegen wir jetzt noch nicht den ganz großen Druck spüren, aber eines ist auf jeden Fall klar: Wir sind noch nicht durch und brauchen auf jeden Fall Punkte. Je eher wir die Punkte holen, desto ruhiger und sicherer können wir in die letzten Spiele gehen. Wir haben noch sieben Spieltage und für die gilt es einfach, eine gute Saison nicht kaputt zu machen und nicht ins Zittern zu geraten."

Heldt über die weitere Herangehenweise: "Wie André es schon beschrieben hat: Wir sind noch nicht durch und müssen sehen, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Aber auch dazu noch mal: Wir haben das immer richtig eingeordnet und deswegen sind wir auch nicht in der Situation, dass Panik angesagt ist, sondern wir müssen das weiterhin beobachten und müssen das beeinflussen, was wir beinflussen können. Und da hat die Mannschaft einen Schritt in die richtige Richtung in Dortmund gemacht und wir hoffen, dass wir das Positive aus diesem Spiel mitnehmen können und darauf noch mal einen draufsatteln können. Wir sind auf viele Szenarion gedanklich vorbereitet und wissen, was zu machen ist. Aber am Ende müssen wir die Lockerheit behalten, die die Mannschaft bis zum heutigen Tag ausgezeichnet hat. Das ist auch ein Grund, warum wir so viele gute Spiele gemacht haben."