Profis, Pressekonferenz

"Glücklich, dass wir es selbst in der Hand haben"

Das letzte Heimspiel der Saison steht bevor! Vor der Partie gegen Hertha BSC sprechen André Breitenreiter und Horst Heldt über die Tabellensituation, die Vertragsverlängerung von Pirmin Schwegler und über die Zukunft. Seht hier die komplette Pressekonferenz und lest die wichtigsten Aussagen unseres Trainers und unseres Managers zusammengefasst!

Die wichtigsten Aussagen von André Breitenreiter und Horst Heldt zusammengefasst:

  • Breitenreiter über das letzte Saison-Heimspiel: Wir haben das letzte Heimspiel in einer intensiven Saison, wo wir nicht wirklich in akuter Abstiegsgefahr waren. Trotzdem sind wir leider rechnerisch immer noch nicht durch - und das wollen wir am Wochenende endlich vollbringen, indem wir uns mit einem erfolgreichen Heimspiel verabschieden. 

  • Breitenreiter über die Tabellensituation: Insgesamt bin ich erst mal glücklich, dass wir in einer Situation sind, in der wir es selbst in der Hand haben. Wir hätten - und das müssen wir uns sicherlich auch vorwerfen - das deutlich eher erledigen müssen. Jetzt müssen wir es am Samstag einfach besser machen, dass wir nicht so viele Fehler machen bzw. unsere Chancen auch eiskalt nutzen. Wir wollen natürlich gewinnen und mit einem positiven Ergebnis unsere Heimspiele beenden.

  • Breitenreiter über Pirmin Schwegler: Pirmin ist ein sehr wichtiger Spieler für mich, für uns. Er ist ja schon unser Denker und Lenker im Spiel. Er ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich sehr wertvoll. Ein Klasse-Typ, sehr intelligent und ehrgeizig - es macht einfach Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten. Ich bin froh, dass er sich trotz anderer Möglichkeiten für uns und unseren Weg weiter entschieden hat.

  • Breitenreiter über die Personallage: Felix Klaus und Charlie Benschop waren heute nicht mit auf dem Platz. Waldemar Anton, Felipe und Florian Hübner haben Teilbereiche des Trainings mitgemacht.

  • Heldt über Gespräche zu einem möglichen Wechsel: Das Thema ist erledigt. Gestern haben Martin Kind und ich noch mal ein Gespräch geführt und über unsere gemeinsame Zukunft gesprochen - über Probleme, die zukunftsorientiert sehr wichtig für uns sind. Wir haben die gemeinsame Entscheidung getroffen, dass wir das gemeinsam angehen wollen und wir da auch sehr viel Energie hineinstecken müssen.  

  • Heldt über seinen Antrieb und seine Aufgabe: Es geht nicht darum, dass ich mich hier nicht wohlfühle, dass ich mich nicht dem Verein identifiziere oder die Menschen nicht mag - ganz im Gegenteil. Aber mein Ehrgeiz und mein Antrieb ist, etwas zu gestalten und zu entwickeln. Und ich glaube, dieser Verein muss sich weiterentwickeln. Und das zu machen und zu gestalten - nicht alleine, sondern mit vielen Menschen, auch mit den Fans - das macht unheimlich viel Spaß. Es ist aber auch anstrengend und bedarf viel intensiver Arbeit. Das braucht dieser Verein und das möchte ich unbedingt machen. Aber es müssen auch alle wollen und alle müssen bereit sein, den nächsten Step zu machen. Meine Aufgabe ist ja jetzt nicht nur, Verträge zu verlängern oder den einen oder anderen neuen Spieler zu verpflichten, sondern das ist schon umfassender. Es gibt viele Sachen, die es zu erledigen gilt. Ich bin hierhergekommen in der 2. Liga, weil ich daran glaube, dass man hier ganz viel erreichen kann. Meine Kernkompetenz ist Fußball und wenn der Fußball zur Nebensache wird, - aus welchen Gründen auch immer - ist es schwierig, all das umzusetzen, was man sich gemeinsam überlegt hat. Und auch wenn ich heute vielleicht nicht so wirke, bin ich nach wie vor voller Energie. Ich sehe es als absolut reizvoll an, diese Probleme gelöst zu bekommen. Die Aufgabe beeinhaltet, einen Verein nachhaltig weiterzuentwickeln - und das personenunabhängig. Das ist ganz wichtig.