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"Rekord hat eine ganz große Bedeutung"

Trotz der 2:3-Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen hatte die Partie gegen die Werkself doch etwas Positives: Mit seinem 14. Saisontor hat Niclas Füllkrug den 96-"Jahrtausend-Rekord" eingestellt! Bei 96TV sprach "Fülle" nach Abpfiff über das Spiel, seine Bestmarke und den Saisonabschluss gegen Hessen Kassel.

Andre Breitenreiter: Gratulation zu einer tollen Saison, Heiko. Leider hat es nicht gereicht, aber wir mussten natürlich so gut es geht dagegenhalten, damit uns keiner im Nachhinein etwas vorwerfen kann. Am Anfang ist es uns nicht gelungen, in die Zweikämpfe zu kommen. In der Schlussphase brauchte Leverkusen dann noch Tore und hat etwas aufgemacht. Für uns war es insgesamt nochmal ein guter Abschluss. Wir haben gezeigt, dass wir niemals aufgeben. Es war eine gute Saison, in der wir niemals in Abstiegsgefahr waren.

Heiko Herrlich: Zur Halbzeit hätten wir höher als 2:0 führen können. Am Ende wäre sogar ein 5:0 möglich gewesen. Wir haben die Champions League nicht heute verspielt. Man darf nie vergessen, wo wir herkommen. Für den fünften Platz brauchen wir uns nicht zu schämen. Der Abschied von Kießling war eine sehr emotionale Geschichte. Ich habe ihn über Jahre bewundert und durfte ihn noch ein Jahr trainieren. Es tritt ein ganz Großer ab. Danke Kieß.

96-Keeper Michael Esser: Ich glaube man hat schon gesehen, dass der Gegner wollte und wir ein bisschen „durch“ waren. Da haben einfach ein, zwei Prozent gefehlt. Die beiden Treffer hinten heraus waren sicherlich gut für uns – aber dennoch nicht zufriedenstellend.

96-Offensivkraft Linton Maina: Ich hab mich natürlich über meinen zweiten Bundesliga-Einsatz gefreut. Ich hab mich gut gefühlt, hatte viel Platz und konnte deswegen meine Stärken ausspielen. Die erste Aktion ist mir sofort gelungen und das hat mir natürlich Selbstvertrauen gegeben.

B04-Akteur Kai Havertz: Wir wollten uns von den anderen Spielen nicht ablenken lassen und voll auf uns konzentrieren. Das ist uns über 80 Minuten überragend gelungen und Hannover kann sich glücklich schätzen, dass es nicht 6:0 steht. Am Ende hat die Kraft nachgelassen und dann bekommst du noch zwei Tore. Wir können uns aber nicht vorwerfen, dass wir nicht alles in den Ring geworfen haben.