Profis, TL Marbella

Anreise mit Hindernissen

Eigentlich sollten die 96-Profis schon am Donnerstagnachmittag erstmals in Marbella trainieren. Eigentlich. Denn die Anreise ins Trainingslager nach Spanien verlief ganz anders als geplant.

Erst alle rein, dann alle wieder raus: Die 96-Profis konnten nicht wie geplant losfliegen.

Fehler im Computersystem
Spieler, Trainerteam und Staff von Hannover 96 saßen bereits im Flugzeug der Schweizer Fluglinie Swiss. Der Abflug war für 7 Uhr in der Früh geplant. Das Flugzeug wurde am Airport Hannover enteist, dann sollte es losgehen. Doch weil das Computersystem der Maschine einen Fehler bei den Bremsen meldete, entschied der Pilot - völlig zu Recht, Sicherheit geht vor -, nicht zu starten. Knapp 90 Minuten nach der geplanten Abflugzeit rollte die Maschine zurück in die Parkposition. Die 96-Crew musste wieder aussteigen, mit dem Bus ging es zurück in die Abflughalle.

Neue Reiseroute
Die 96-Verantwortlichen arbeiteten zusammen mit dem Flughafenteam fieberhaft an einem Ersatzplan. Vom kurzfristigen Charterflug bis zum Verschieben auf Freitag wurde alles durchgespielt. Am Ende entschied man sich für eine Umbuchung und eine neue Reiseroute: Im Rekordtempo wurde das Gepäck von der einen in die andere Maschine gebracht - mit tatkräftiger Unterstützung aus der 96-Reisegruppe. Mit Lufthansa ging es für das 96-Team zunächst gegen 10.30 Uhr nach München und von dort nach vierstündiger Wartezeit weiter nach Malaga. 

Nach 14 Stunden in Marbella
Immerhin: Der Weiterflug von München nach Spanien verlief reibungslos, und nach einer etwa einstündigen Busfahrt vom Flughafen in Malaga zum Hotel in Marbella war die 96-Reisegruppe gegen 19.30 Uhr endlich im Mannschaftshotel angekommen - nach einer 14-Stunden-Odyssee.
hr/hop