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Hult: "Wir sind auf dem Weg, auf dem wir sein wollen"

Nach dem 2:0-Heimsieg gegen Holstein Kiel stellen sich Torschütze Niklas Hult und Jannik Dehm den Fragen am 96TV-Mikro. Außerdem lest Ihr hier die Stimmen von Julian Börner, Sebastian Kerk und Cheftrainer Christoph Dabrowski!

96-Torschütze Niklas Hult: Es war sehr schön. Ich habe es erst gar nicht realisiert. Ich dachte, ich wäre klar im Abseits,  als ich hochgeguckt habe, stand ich ganz alleine. Deswegen habe ich zunächst auch nicht gejubelt. Dann kam Jannik und meinte: "Da war jemand noch hinter dir, das Tor zählt." Dann war ich natürlich sehr froh.

Natürlich ist es immer besser, wenn man gewinnt. Ich denke, wir haben dieses gute Gefühl jetzt seit ein paar Monaten. Der Trainer hat ein wenig was verändert und ich denke, wir sind auf dem Weg, auf dem wir sein wollen. Auch nicht erst seit heute, sondern seit der Weihnachtzeit ungefähr. Wir haben wirklich eine sehr gute Atmosphäre in der Mannschaft.

96-Außenverteidiger Dehm: Natürlich freue ich mich über den Sieg. Da spielt es auch keine Rolle, ob es gegen den Ex-Verein ist oder nicht. Wir haben die drei Punkte gebraucht und die haben wir uns heute durch den Kampf verdient. Ich glaube, wir wissen, worauf es ankommt, wie wir die Spiele gewinnen können. Ich glaube, heute auf dem Geläuf war es ziemlich schwierig, da auch fußballerisch über die Runden zu konmmen. Deshalb haben wir dann auch in der zweiten Halbzeit das Ziel des Spiels aufs Ergebnis umgestellt und haben dann natürlich mit dem 1:0 schon den Weg geebnet.

96-Torschütze Sebastian Kerk: Der Sieg war natürlich sehr wichtig. Als das 1:0 gefallen ist, hat man, glaube ich, gemerkt, welche Last von uns, von den Fans, von allen hier im Stadion abgefallen ist. Wir sind sehr froh, dass wir die drei Punkte hier behalten.

96-Offensivmann Julian Börner: Wenn du 2:0 gewinnst, hast du, glaube ich, nicht so viel falsch gemacht. Aber wir müssen das schon richtig einordnen. Kiel hatte in der ersten Hälfte auch die eine oder andere Chance. Wir haben uns aber in der zweiten Hälfte gut reingekämpft und am Schluss auch dann verdient gewonnen. Wir haben hinten dicht gemacht, verteidigen können wir (lacht). Wir freuen uns über die drei Punkte, aber haben jetzt noch ein paar Spiele vor uns und müssen weiter punkten.
 

96-Chefcoach Christoph Dabrowski: Ich habe heute ein sehr ausgeglichenes Spiel gesehen auf schwierigen Platzverhältnissen, wo beide Mannschaften versucht haben, die Bedingungen anzunehmen nach vorne zu spielen. Heute war es wahrscheinlich so: Wer das erste Tor schießt, geht auch als Sieger vom Platz. Ich finde, dass meine Mannschaft auch in der zweiten Halbzeit noch eine Schippe draufgelegt hat und dann das Glück hatte, dass 1:0 zu machen. Das war der Dosenöffner. Man hat heute gesehen, dass wir gegen eine sehr starke Mannschaft mit Qualität gespielt haben. Dessen waren wir uns bewusst. Am Ende bin ich natürlich überglücklich, dass wir diese drei Punkte geholt haben, weil uns das hilft, in unserer Situation noch mal Stabilität zu gewinnen.

KSV-Trainer Marcel Rapp: Ich habe es so wahrgenommen, dass wir die ersten 60 Minuten spielbestimmend waren. Alles in allem hatte ich das Gefühl, wir haben das Spiel im Griff. Die eine oder andere andere Möglichkeit haben wir uns rausgespielt, hatten auch Abschlüsse. Aber wenn man das Tor nicht trifft, dann kann man auch keine Tore schießen. Dieser alte Fußball-Weisheit trifft heute auf uns zu.