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Sportstadt Hannover: Vereine als Motor der Stadtentwicklung

Am 5. Februar 2026 lud der Hannoversche Sportverein von 1896 e.V. gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen aus Hannover zum Sport Talk ein. Rund 100 Gäste kamen in die Stamme96, um mit Personen aus Politik, Verwaltung und Sport über die Zukunft des organisierten Sports in Hannover zu diskutieren. Im Fokus stand die Frage: Wie kann Sport in unserer Stadt als moderne Daseinsvorsorge gestärkt werden? Als besondere Gäste konnten Herr Belit Onay (Oberbürgermeister der Stadt Hannover), Frau Julia Hamburg (stellv. Ministerpräsidentin u. Kultusministerin des Landes Niedersachsen) sowie Frau Susanne Blasberg-Bense (Sportdezernentin Stadt Hannover) gewonnen werden.

Alle Gäste der Veranstaltung stehen zusammen für ein Gruppenfoto mit einer 96-Fahne.
Ein spannender Abend mit tollen Gesprächen, vielen Dank!

Impulse für die Sportstadt von morgen
Die Veranstaltung eröffnete Sebastian Kramer, der auch später das Schlusswort sprach. Darin appellierte er, die Vereine stets in den städtischen Überlegungen mitzudenken: „Wir sind zentrale Partner für Gesundheit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe in Hannover und bieten diese Expertise der Stadt an.“ Die Diskussion drehte sich also um die „Sportstadt Hannover“: Was zeichnet die Stadt aus, wo stehen wir heute, und welche Ideen gibt es für die Zukunft? Die Moderatoren Jens Boldt und Dennis Bluhm stellten den Gästen jeweils vier Impulsfragen, die immer mit einem Blick auf die kommenden Finals in Hannover im Juli 2026 endeten. Ziel war es, Sport als unverzichtbare Daseinsvorsorge für Hannover zu definieren. Die Beiträge der Gäste auf dem Podium schufen einen greifbaren Rahmen und führten die Diskussion über Sport hinaus zu Themen wie soziale Härte, knapper Wohnraum, Teilhabe und Vernetzung an Schulen durch ehrenamtliches Engagement.

Finals 2026: Auftakt einer Sportstadtstrategie
Die Schul-Finals vorab und das Großsportevent selbst, werden in der ganzen Stadt und am Steinhuder Meer erlebbar sein. Oberbürgermeister Belit Onay betonte: „Herausforderung ja, aber Hannover kommt wieder auf die Landkarte.“ Die Finals dürfen ein Auftakt für eine umfassende Sportstadtstrategie, die Sanierungsstau konsequent angeht und Bewegungsräume klarer definiert sein. Julia Hamburg machte deutlich, dass Sport und Sportkultur untrennbar zusammengehören. Insbesondere im offenen Ganztag sieht sie weiterhin enormes Potenzial für Vereine, sich weiterzuentwickeln und Daseinsvorsorge zu leisten. Susanne Blasberg-Bense beleuchtete fachlich die Bereiche des Sports, zeigte die Förderkulisse für Vereine auf und ordnete den Sportentwicklungsplan ein: „Die nächste Stufe müsse ein klares Upgrade sein.“ Ein weiterer Fokus lag auf der konsequenten Umsetzung der Bädersanierungen, bei der auch Ideen aus der Vereinswelt, wie das Schwimmsportzentrum des SC Altwarmbüchen und Hannover 96, eine wichtige Rolle spielen sollten.

Dialog und Vernetzung
Das Publikum stellte im Verlauf zahlreiche Fragen, die zu spannenden Diskussionen mit den Gästen führten. Sportvereine wurden dabei als zentrale Gelingbedingungen für den Einsatz in der Stadt erkannt und wertgeschätzt – ein Punkt, den Belit Onay besonders hervorhob. Beim abschließenden „Netzwerken“ herrschte beste Stimmung: Fachliche Gespräche, gutes Catering in der Stamme96 und viele bebilderte Momente prägten den Abend. Als Dankeschön erhielten die Gäste zudem ein kleines Präsent vom Vorstand des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V., mit Bezug auf das 130-jährige Jubiläumsjahr.

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