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"Die Wut in Energie umwandeln"

Nach der Partie gegen Fürth gibt Elias Saad Einblicke in die Kabine und spricht über die Unterstützung der Fans. Gleichzeitig richtet der Mittelfeldspieler den Blick nach vorn auf das Auswärtsspiel auf Schalke.

/ Profis
Elias Saad führt an der Seitenlinie mit seinem rechten Außenrist den Ball. Er trägt das rot-schwarz gestreifte Heimtrikot. Im unscharfen Hintergrund sind Zuschauer zu sehen.
Auf dem linken Flügel unterwegs: Das Heimspiel gegen Fürth war der achte Pflichtspieleinsatz für Elias Saad im Trikot von Hannover 96. (Foto: 96/Redaktion)

Elias, wie hast du das Spiel erlebt?

Elias Saad (26): Es war ein sehr schwieriges Spiel. Wir sind nicht so reingekommen, wie wir uns das vorgenommen haben. Dann kassieren wir ein Gegentor, das wir besser verteidigen können. Wenn du so startest, wird es natürlich schwer, und am Ende verlierst du dann leider auch das Spiel.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? Braucht es erstmal Zeit, das Spiel zu verarbeiten?

Elias Saad: Das ist bei jedem unterschiedlich, jeder geht anders damit um. Wir ärgern uns alle darüber, aber: Wir spielen Fußball – mal gewinnt man, mal verliert man. Natürlich ist unser Anspruch, jedes Spiel zu gewinnen. Trotzdem sind wir weiterhin im oberen Tabellendrittel. Nächste Woche haben wir ein sehr wichtiges Spiel, da wollen wir es wieder besser machen.

Wie wichtig ist es jetzt, den Kopf schnell wieder freizubekommen?

Elias Saad: Ich glaube, dass jeder ein oder zwei Tage enttäuscht oder auch sauer über das Spiel sein wird, das ist ganz normal. Aber sobald die Trainingswoche am Mittwoch wieder beginnt, wird der Fokus komplett auf dem nächsten Spiel liegen. Vielleicht nimmt man diese Wut auch ein Stück weit mit, um sie gegen Schalke auf dem Platz in Energie umzuwandeln.

Nach dem Spiel gab es vor der Nordkurve noch einmal ein paar motivierende Worte von den Fans mit anschließendem Applaus. Wie hast du das wahrgenommen?

Elias Saad: Ich bin sehr froh, dass die Fans uns weiter unterstützt haben. Sie haben gesehen, wie wir in den letzten Wochen gespielt haben und was wir eigentlich können. Das war heute nicht das Spiel, wie es eigentlich auf den Platz bringen wollen. Umso wichtiger ist diese Unterstützung – gemeinsam wollen wir das wiedergutmachen.

Als Nächstes geht es nach Schalke – ein besonderes Spiel?

Elias Saad: Auf jeden Fall. Ich durfte dort schon einmal spielen. Es ist ein tolles Stadion mit einer großartigen Atmosphäre. Jeder Spieler, der auf Schalke auflaufen darf, ist zu hundert Prozent heiß auf das Spiel.

Ganz herzlichen Dank für die Einblicke, Elias!

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