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Bestes Heimteam gegen zweitbestes Auswärtsteam

Top-Heimserie trifft auf starke Auswärtsform – dazu ein gesperrtes Trio: Diese und weitere spannende Fakten zur Auswärtspartie von Hannover 96 am Samstag beim SV Darmstadt 98 (Anstoß 20.30 Uhr) lest Ihr hier.

/ Profis
Maik Nawrocki im Zweikampf mit einem Darmstadt Spieler.
Das Hinspiel endete mit einem 2:3-Erfolg für die Lilien. (Foto: 96/Redaktion)

Top-Heimteam gegen starkes Auswärtsteam: Auch wenn Darmstadt zuletzt in Bielefeld verlor, ist die Partie am Böllenfalltor weiterhin ein echtes Top-Spiel. Die Lilien führen die Heimtabelle an und sind das einzige Team in den beiden höchsten deutschen Spielklassen, das zuhause noch kein Spiel verloren hat. Hannover 96 reist als Zweiter der Auswärtstabelle an und sammelte aus den letzten vier Gastspielen starke zehn Punkte (drei Siege, ein Remis). 

Drei Sperren schwächen die Teams: Neben der Niederlage in Ostwestfalen muss Darmstadt gegen die Roten personelle Rückschläge verkraften. Ankerspieler Isac Lidberg (14 Saisontore) und Kai Klefisch fehlen gelbgesperrt. Auf Seiten der Niedersachsen sah Daisuke Yokota seine fünfte Gelbe Karte und steht nicht zur Verfügung. Damit fehlen in der Partie drei potenzielle Startelfspieler in Offensive und Mittelfeld.

Torgefahr auf beiden Seiten: Mit 50 Toren stellt Darmstadt aktuell die beste Offensive der Liga und erzielte mehr Treffer, als es der zugrunde liegende xGoals‑Wert (46,12) erwarten ließ. Hannover 96 überzeugt ebenfalls in der Offensive, kommt auf 47 Tore und liegt damit klar über dem Ligadurchschnitt. Besonders auffällig: Der xGoals‑Wert der Roten (59,48) zählt zu den höchsten der Liga – allerdings wurden bislang deutlich weniger Treffer erzielt als es dem Wert nach möglich gewesen wäre.

Ruhende Bälle im Fokus: Standardsituationen könnten zum Schlüssel werden. Darmstadt traf bereits 17‑mal nach ruhenden Bällen – Spitzenwert der 2. Bundesliga. Ein Drittel aller SVD‑Tore resultierte hieraus. Zudem verwerteten die Südhessen sechs Freistoßsituationen direkt oder indirekt zum Torerfolg. Hannover 96 muss hier besonders aufmerksam verteidigen, bringt jedoch selbst aus Freistoßsituationen Gefahr mit. Einzig Darmstadt traf öfter nach einem Freistoß als Hannover (4-mal).

Historie spricht für Darmstadt: In bislang 25 Pflichtspielen zwischen beiden Klubs gewann Darmstadt zwölf Begegnungen, Hannover entschied sieben Duelle für sich, sechsmal trennte man sich unentschieden. Insgesamt fielen 79 Tore – ein Schnitt von mehr als drei Treffern pro Partie. Trotz historischer Vorteile für die Gastgeber reist 96 mit einer starken Auswärtsbilanz nach Südhessen.

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