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Bowlingteams verpassen den Aufstieg in die 2. Bundesliga

Die Aufstiegsrunden zur 2. Bowling-Bundesliga sind für die beiden Teams von Hannover 96 eher enttäuschend zu Ende gegangen. Die 2. Herren scheiterte relativ deutlich – die Damen nur knapp.

Das Team der 2. Herren von Hannover 96 Bowling
Das Team der 2. Herren (Foto: Hannover 96, Abteilung Bowling)

2. Herren erreichen in Lübeck nur Platz acht
Speziell die Herren, die in Lübeck am Start waren, sind mit Platz acht unter 16 Mannschaften hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben. Der Landesliga-Champion startet furios in den Wettbewerb, und konnte nach den ersten Serien mit sehr guten Resultaten noch vom Aufstieg träumen. „Leider haben wir dann in der letzten Serie stark abgebaut und keiner konnte mehr an das Niveau aus den ersten Durchgängen anknüpfen“, analysierte Sprecher und Mitspieler Yannick Finkenbrink. Die drei Aufsteiger - 1. Mühlhäuser Bowling Club 98 aus dem Landesverband Thüringen, BC Schwerin aus dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und BC Action-Team aus dem Landesverband Hamburg – waren im Gesamtdurchschnitt um einige Pins besser.

Einzelresultate überzeugen nicht
Wie deutlich Hannover 96 auch hinter seinen Leistungen zurückgeblieben ist, das zeigen die Einzelresultate. Patrick Frädrich war mit einem Schnitt von 190,67 Pins bei neun Spielen bester Hannoveraner, konnte sich mit dieser Leistung aber „nur“ Platz 19 in der Gesamtrangliste aller 101 Akteure sichern. Zum Vergleich: Tobias Schönfelder vom ABC Mannheim rangierte auf Platz eins mit 211,22 Pins im Schnitt. Keine Frage, das ist schon ein mehr als erstligataugliches Resultat. Insgesamt erzielten sechs Akteure einen Schnitt über 200 Pins. Dass es die Hannoveraner auch besser können, zeigt der Blick auf die einzelnen Resultate der neun Spiele. So warfen unter anderem Patrick Frädrich im fünften Spiel 225 Pins, Jens Wittke im achten Durchgang 216 Pins und Yannick Finkenbrink im zweiten Spiel 214 Pins, Thomas Janssens im vierten Durchgang 209 und Andreas Kemnitz im fünften Spiel 208 Pins. „Aber es gab eben auch gegenteilige Resultate, die schwach waren.“

Platz vier der Damen reicht nicht!
Die Damen, die in Fürstenwalde im Einsatz waren, schrammten mit Platz vier um einen Rang an den Aufstiegsplätzen vorbei. Am Ende sicherte sich Eintracht Käfertal aus dem Landesverband Baden hinter TSV Chemie Premnitz aus Brandenburg sowie BC Weilimdorf aus Württemberg den letzten Aufstiegsrang. Käfertal war einen Schnitt von 168,17 Pins, Hannover 96 kam auf 166,44 Pins.

Einzelergebnisse gut – aber nicht gut genug
Stärkste Hannoveranerin war Manuela Jarmut auf Platz 17 der Einzelrangliste mit einem Schnitt von 173,17 Pins. Unter anderem glückten ihr in ihrem stärksten Durchgang 210 Pins. Melanie Eisenblätter kam mit 168,88 Pins auf Platz 19, Michaela Kracht mit 163,86 auf Platz 24, Kathrin Seifert mit 162,17 auf Rang 27 und Nicole Schrank mit 155 auf Platz 38 unter insgesamt 50 Starterinnen.

Blick geht nach vorne!
Trotz des etwas unglücklich verlaufenen Saisonausgangs (1. Herren verpasst, wie an dieser Stelle berichtet, die Finalrunde zur Deutschen Meisterschaft), blickt die Abteilung Bowling positiv auf die Saison zurück und nach vorne. „Wir greifen ab Herbst wieder an!“ lautet der allgemeine Tenor der Aktiven und Betreuenden. In gut einer Woche stehen zum endgültigen Saisonabschluss 2025/26 noch die Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren, im Einzel, Doppel und Mixed an. Eine Vorschau folgt.

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