NIEMALSALLEIN

Kira Wittmann ist Deutsche Meisterin im Dreisprung

Nach ihrem Hallentitel sicherte sich Kira Wittmann mit einer neuen persönlichen Bestweite von 14,14 Metern auch im Freiluft-Dreisprung die Deutsche Meisterschaft. Damit gelingt ihr ein starker Aufgalopp für die anstehende Europameisterschaft in Birmingham. Auch die weiteren Athleten überzeugten mit Top-fünf-Platzierungen über 400 Meter Hürden und soliden Leistungen im Werfen sowie im Sprint.

Gold und neue Bestweite im Dreisprung
Nach dem Titel in der Halle Anfang des Jahres wurde Kira Wittmann jetzt auch in Wattenscheid im Freien Deutsche Meisterin. Aber noch wertvoller ist ihre Leistung: Sie begann den Wettkampf mit soliden 13,89 Metern und sprang danach 13,88 Meter. Als sie dann jedoch vom ersten Rang verdrängt wurde, konnte sie kontern und sprang mit 14,14 Metern eine neue persönliche Bestweite. Auch der letzte Versuch mit 14,10 Metern war noch über ihrer alten Bestleistung. Bemerkenswert ist, dass bei beiden Sprüngen noch 15 Zentimeter Luft am Brett waren, was bedeutet, dass Weiten über 14,20 Meter möglich sind. Jetzt kann sich Kira auf die Europameisterschaft in Birmingham am 10. August vorbereiten.

Kira Wittmann von Hannover 96 beim Dreisprung
Kira Wittmann wurde mit einer Weite von 14,14 Metern Deutsche Meisterin (Foto: Martin Haslbeck)

Starke Top-fünf-Platzierung über die Hürden
Auch sehr erfolgreich waren unsere beiden 400 Meter Hürdenläufer. Jordan Gordon erreichte im Endlauf Platz vier in sehr guten 50,29 Sekunden und hätte bei besserer Überquerung der letzten Hürde auch Dritter werden können. Samuel Thömmes lief 50,68 Sekunden, was zu Rang fünf reichte, die gleiche Zeit hatte er schon im Vorlauf erzielt.

(Fotos: Martin Haslbeck)

Solide Ergebnisse im Speer- und Diskuswurf
Die beiden Werfer wurden jeweils Elfter; Casimir Matterne warf 68,17 Meter mit dem Speer – nur ca. zwei Meter schlechter als seine Jahresbestleistung. Willi Wolzenburg schleuderte den Diskus auf 50,96 Meter.

Achtungserfolge auf der Sprintdistanz
Über 100 Meter war Jule Wachtendorf nah an einer Sensation: Bis etwa 50 Meter führte sie in ihrem Vorlauf und lag vor Gina Lückenkemper, bevor die Kräfte etwas nachließen. Ihre 11,68 Sekunden waren jedoch nur 0,08 Sekunden schlechter als ihre persönliche Bestzeit. Insgesamt wurde sie 21., einen Platz dahinter landete Milian Zirbus, der mit 10,62 Sekunden im Vorlauf ausschied, genauso wie Joshua Ahrens, der 10,85 Sekunden lief.

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