Eiskalt vom Punkt
Besonders sicher zeigte sich unsere Nummer 25 diese Saison vom Elfmeterpunkt. Sowohl im Testspiel gegen PEC Zwolle als auch in der Liga in Darmstadt und Nürnberg verwandelte Gindorf seinen Versuch aus elf Metern sicher. "Es freut mich, dass ich der Mannschaft mit meinen Elfmetertoren helfen kann. Ich versuche, entweder den Torhüter auszuschauen oder mit Überzeugung eine Ecke anzuvisieren", erklärt Gindorf seine Herangehensweise vor einem Strafstoß. Bei seiner Leihe in der vergangenen Saison zu Alemannia Aachen versenkte er direkt beim Debüt drei Elfer im NRW-Duell gegen RW Essen und führte seine damalige Mannschaft damit zum Sieg. Mit insgesamt 28 Toren und elf Vorlagen hat sich die Leihe in die Kaiserstadt mehr als ausgezahlt: "Es war wahrscheinlich das Beste, was mir passieren konnte. Neunzig Minuten zu spielen, macht etwas mit einem Spieler. Das gibt Selbstvertrauen und Selbstverständlichkeit."
Sein Herz erwärmt nicht nur die 96-Fans
Bei den vielen Toren hat der Rechtsfuß mittlerweile ein festes Ritual beim Jubeln für sich gefunden: Er zeigt nach jedem Tor ein Herz für seine Freundin. "Inzwischen ist das wirklich Routine geworden. Ich denke, sie freut sich noch immer, wenn das Herz kommt. Sonst müsste ich es irgendwann nicht mehr machen. Solange ich keine Beschwerden höre, mache ich weiter", sagt der Offensivmann mit einem Lächeln auf den Lippen selbst über seinen Jubel an die Herzensdame.
Seinen Torriecher unter Beweis stellen kann Gindorf gerne wieder am Samstag beim Testspiel in der Heinz von Heiden Arena gegen den Drittligisten Sportclub Verl (Anpfiff: 13 Uhr; zu den Tickets). Alle 96-Fans würden sich im Laufe der Saison nicht beschweren, wenn Gindorf noch viele Gelegenheiten bekommt, ein Herz an seine Freundin zu schicken.
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